Alkim Isik
Bewerbung für Landesliste (Platz 2-8)
Warum kandidierst du für einen Listenplatz?
Ich stehe jeden Tag im Geschäft und erlebe den Alltag der Menschen direkt: als Unternehmer, Arbeitgeber und im Gespräch mit Kund:innen. Diese Perspektive: Wirtschaft, Arbeit und Alltag zusammenzudenken, fehlt im Landtag. Viele Menschen, die ich täglich treffe: Junge, Selbstständige, Menschen mit Migrationsgeschichte – fühlen sich von Politik kaum vertreten. Genau sie will ich erreichen und für grüne Politik gewinnen. Dafür braucht es Kandidat:innen, die ihren Alltag kennen.
Was möchtest und kannst du in der Landtagsarbeit konkret einbringen?
Wirtschaftskompetenz aus der Praxis: Als Unternehmer mit drei Standorten kenne ich die Herausforderungen kleiner und mittlerer Betriebe, der Selbstständigen und der Lehre – ich habe selbst eine Lehre gemacht und bilde heute aus. Dazu bringe ich Gremienerfahrung aus vier WKO-Ausschüssen auf Landes- und Bundesebene mit. Meine Themen: eine moderne Lehre, weniger Bürokratie, faire Arbeitsbedingungen sowie Digitalisierung und KI, die Beschäftigten und Betrieben dienen.
Wie würdest du deine Arbeit im Landtag anlegen und gestalten?
Zuhören, dann handeln; so arbeite ich im Verein, im Geschäft und in den WKO-Ausschüssen. Ich würde präsent vor Ort sein statt nur am Schreibtisch: bei Betrieben, Lehrlingen, Vereinen und Communities, die Politik oft nicht erreicht. Im Landtag selbst: sachlich, lösungsorientiert und im Team – Brücken bauen zwischen Wirtschaft und Arbeitnehmer:innen, Generationen und Kulturen. Entscheidungen sollen alle mitnehmen, das kenne ich aus basisdemokratischen Prozessen unserer Gemeinschaft.
Welchen Einfluss kannst du für dein Anliegen beziehungsweise dein Projekt im Landtag geltend machen?
Mein Anliegen: Reparieren statt Wegwerfen als Tiroler Standard, das ist Klimaschutz, entlastet die Geldbörse und schafft regionale Arbeitsplätze. Allein bei Handys liegen in Österreich 14 Millionen ungenutzte Geräte in Schubladen: jedes wiederaufbereitete spart bis zu 80 kg CO₂. Im Landtag will ich Reparaturförderung und regionale Betriebe stärken. Aus der Praxis weiß ich, was funktioniert, und über meine WKO-Ausschüsse habe ich das Netzwerk, um die Wirtschaft dafür zu gewinnen.