Wolfgang Henle
Bewerbung für Landesliste (Platz 2-8)
Warum kandidierst du für einen Listenplatz?
Ich kandidiere, weil Tirol maßgeblichen Einfluss auf die Umsetzung der Energiewende hat. Mehr Einfluss als der Bund.
Ich kandidiere, weil ich glaube, dass 40 Jahre Erfahrung in Forschung und Führung im Landtag in Tirol etwas voranbringen werden.
Viele meiner Mitarbeiter:innen stehen politisch rechten Positionen nahe. Es ist mir immer gelungen, meine grünen Grundsätze offen zu vertreten und dennoch ihren Respekt zu gewinnen. Diese Menschen respektieren das Tun. Wir brauchen diese Menschen.
Was möchtest und kannst du in der Landtagsarbeit konkret einbringen?
Es wird uns gelingen, unseren Stimmenanteil deutlich zu vergrößern. Bei der Regierungsbildung wird kein Weg an uns vorbeiführen. In diesem Fall werde ich meine Position im SAMCO Vorstand beenden. Aller Einsatz wird dem Landtag gelten.
Ich habe Ausbildung in Wissenschaft und Management, aber vor allem Jahrzehnte an Erfahrung in der Umsetzung dieser Ausbildung . Das wird zur Durchsetzung unserer grünen Anliegen merkbar beitragen. Besonders, wenn es um komplexe und ambivalente Probleme geht.
Wie würdest du deine Arbeit im Landtag anlegen und gestalten?
Meine politische Erfahrung liegt derzeit fast nur in interner Parteiarbeit. Aber wir haben erfahrene Mandatar:innen im Landtag und ich lerne schnell. Ein dauernder Austausch mit unserer Basis wird schnell Rückmeldungen und neue Anregungen für die Arbeit bringen.
Mit Discourse haben wir ein gutes Forum im Internet. Derzeit findet der Dialog dort fast ohne den Klub statt. Ich werde meine Kolleg:innen im Landtagsklub von den Vorteilen einer aktiven Beteiligung in diesem Medium überzeugen.
Welchen Einfluss kannst du für dein Anliegen beziehungsweise dein Projekt im Landtag geltend machen?
Große Pumpspeicher- und Windkraftwerke sind für den Betrieb unserer zukünftigen Wärmepumpen unverzichtbar.
Als Mitglied im grünen Landtagsklub wird es möglich, Zugang zu Ansprechpartnern für meine Projekte zu bekommen. Etwa für die im Konzept bereits existierende Wind – Speicher Kombination Patscherkofel – Axams braucht es TIWAG, IKB, Stadt Innsbruck, die Gemeinde Patsch, die Umweltanwaltschaft und die anderen Parteien.
Ohne Mandat im Landtag ist kaum möglich solche Projekte voranzubringen.