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20.08.2025 Presse

Zugposse Lienz geht in die Verlängerung

Mann liest Zeitung

Zugposse Lienz geht in die Verlängerung

Minister Totschnig lässt Heimatbezirk zurück – Grüne fordern Zugverbindung mit Fahrplanwechsel 2025

 

Aus Sicht der Grünen geht die „Zugposse Lienz“ mit dem Schienenersatzverkehrsangebot in die Verlängerung. „Es gab bisher keine nachvollziehbare Erklärung, warum der Schnellzug mit Inbetriebnahme der Koralmbahn nicht bereits mit dem heurigen Fahrplanwechsel bis Lienz fahren kann. Die halbe Überstunde für das Zugpersonal kann doch nicht ernsthaft der Grund sein“, erwartet sich der Grüne Verkehrssprecher Gebi Mair Antworten.

Auffällig sei für den Grünen Klubobmann nicht nur die unterirdische Abstimmung innerhalb der SPÖ-Ressortverantwortlichen von Land und Bund, sondern auch die Zurückhaltung des Osttirolers Norbert Totschnig. „Offenbar hat Minister Totschnig seinen Heimatbezirk zurückgelassen. Wenn mir so etwas aus meiner Heimat zu Ohren käme, würden die Telefone heiß laufen“, so Mair.

Lienz sei der zentrale Bahnhof in Osttirol, der um viel Geld errichtet wurde. „Lienz ist auch das Tor nach Südtirol. Es ist unbegreiflich, dass Millionen in den Lienzer Bahnhof und Milliarden in den Ausbau der Südbahnstrecke investiert wurden und jetzt bei den letzten 40km von Kärnten nach Lienz soll plötzlich die Luft ausgehen. Das passt hinten und vorne nicht zusammen“, kritisiert die Grüne Nationalrätin Barbara Neßler. Nach Jahrzehnten der umständlichen öffentlichen Anreise in die Bundeshauptstadt sei es höchste Zeit, dass man auch von Osttirol aus schnell und ohne Umstieg nach Wien kommt. „Das muss der Anspruch der ÖBB sein. Und es muss der Auftrag der SPÖ sein, dafür Sorge zu tragen. Ich werde jedenfalls nicht zulassen, dass die Lienzer:innen im Stich gelassen werden“, so Neßler abschließend.
Gebi Mair
Gebi Mair

Klubobmann, Landtagsabgeordneter, Landessprecher, Mitglied des Landesvorstands

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