30.11.2023
Presse
Unser Team für die NR-Wahl 2024
Spitzenduo: Neßler und Weratschnig führen Tiroler Grüne in die Nationalratswahl
„Je düsterer die Zeiten sind, desto mehr braucht es eine Grüne Bewegung, die Lust auf Zukunft macht.“
Bis zum letzten Platz gefüllt versammelten sich über 100 Mitglieder der Tiroler Grünen zur 53. Landesversammlung in Hall. Mit Spannung wurde dabei das Ergebnis der Listenwahl zur Nationalratswahl verfolgt, das Bürgermeister Georg Willi bekannt gab. Mit 88 Prozent Zustimmung stärkten die Mitglieder das Grüne Spitzenduo Barbara Neßler und Hermann Weratschnig für die kommende Wahl. Insgesamt nahmen 239 Mitglieder an der online durchgeführten Wahl teil.
Die beiden aktuellen Nationalrät*innen nahmen den Zuspruch mit großem Dank und als Auftrag für die Zukunft an. „Danke für die Wertschätzung unserer bisherigen Arbeit und den Rückenwind für die Nationalratswahl kommendes Jahr. Mit eurem Vertrauen ausgestattet, werden wir uns weiter für Klimawohlstand, soziale Gerechtigkeit, den Zusammenhalt im Land, und die Mobilitätswende ins Zeug legen“, so die beiden Abgeordneten.
In der aktuell schwierigen Lage – von den täglichen Sorgen beim Einkauf bis zu den propagandistischen Zuwächsen der Rechten und der sich zuspitzenden Klimakrise – brauche es umso mehr starke Grüne, die dagegenhalten: „In Zeiten, in denen die Totengräber des Zusammenhalts Hass und Hetze verbreiten, braucht es starke Grüne, die sich schützend vor unsere Demokratie und die Menschen stellen. Die mutig und entschlossen gegen Kinderarmut auftreten und eine Grüne Bewegung, die in Regierungsverantwortung endlich dafür sorgt, dass die Justiz vor politischer Einflussnahme geschützt ist. Es braucht starke Grüne, um die Energiewende voranzutreiben – für Klimawohlstand. Es braucht uns, damit jemand mit Weitblick und Visionen an einer Zukunft arbeitet, auf die wir wieder alle Lust haben“, so Barbara Neßler, die auf der Landesversammlung auch noch die Landesregierung in die Pflicht nimmt: „Man hat sich viel zu lange auf das alte Denken à la „die Mama bleibt eh daheim“ verlassen, aber diese Zeiten sind vorbei. Wir dürfen Familien nicht länger im Stich lassen. Zu wenig Kinderbetreuung können wir uns nicht mehr leisten, daher muss in Tirol der Ausbauturbo gezündet werden.“
Mit dem Ergebnis der heutigen Listenwahl gehe man gestärkt in das finale Jahr der Legislaturperiode. „Wir sind dann am besten, wenn wir für die Menschen spürbar etwas weiterbringen. Wir werden daher keinen Tag ungenutzt lassen, um für die Zukunft der nächsten Generationen einzutreten, zu verhandeln, zu streiten und zu überzeugen“, schwört der Grüne Verkehrssprecher Hermann Weratschnig die Grünen auf intensive Monate ein. Dabei sollen weitere Initiativen im Verkehrsbereich geplant sein. Von der Straßenverkehrsordnung bis hin zum Immissionsschutzgesetz Luft (IG-L) oder dem Kraftfahrliniengesetz.
Unterstützung ist dem Grünen Spitzenduo durch die weiteren Mistreiter*innen auf den Listenplätzen 3-8 gewiss, die wie folgt hervorging:
Platz 3 Jacqueline Bilic
Platz 4 Matthias Schroll
Platz 5 Athina Tschurtschenthaler
Platz 6 Hannes Fleckl
Platz 7 Sophia Neumayer
Platz 8 Sebastian Noggler.
Platz 4 Matthias Schroll
Platz 5 Athina Tschurtschenthaler
Platz 6 Hannes Fleckl
Platz 7 Sophia Neumayer
Platz 8 Sebastian Noggler.
Motiviert sowohl über das Wahlergebnis wie auch die Stimmung auf der Landesversammlung blickt der Grüne Landessprecher Gebi Mair nach vorne. „Im politischen Sturm werden wir nicht versuchen Mauern zu bauen, sondern wir errichten Windkraftwerke. Aus dem politischen Sturm machen wir politische Energie“, so Mair. Der Zuwachs an stimmberechtigten Mitgliedern seit der vergangenen Landtagswahl stimme ihn zusätzlich positiv. „Gute 20 Prozent mehr stimmberechtigte Mitglieder konnten wir heuer gewinnen. Diese Menschen docken u. a. bei uns an, weil sie es satt haben, dass schwarz-rot im Land nichts weiterbringen und die Zukunft der nächsten Generation mit jedem Tag mehr verspielt wird“, so eine Spitze in Richtung Landesregierung.