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01.08.2026 News

Newsletter Mai und Juli 2026

Bericht Gemeinderat 20.5.2026 / Bericht Gemeinderat 7.7.2026

Bericht Gemeinderat 20.5.2026

 

Bausperrenverordnung Ortszentrum

Die Gemeinde plant im Rahmen der 2. Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzeptes eine umfassende Entwicklung des Ortszentrums. Vorgesehen sind Einrichtungen für den Gemeinbedarf sowie multifunktionale Nutzungen wie Handel, Dienstleistungen, Gastronomie und öffentliche Einrichtungen in den Erdgeschoßen. In den oberen Geschoßen sollen Wohnungen, Büros und Gesundheitseinrichtungen ermöglicht werden, wobei mindestens 50 % der Wohnungen förderfähig nach den Richtlinien der Tiroler Wohnbauförderung sein müssen. Zur Sicherstellung dieser Ziele soll der Bereich als Sonderfläche mit Teilfestlegungen gemäß § 51 TROG gewidmet werden. Zusätzlich sind eine Verkehrsberuhigung und die Einrichtung einer Begegnungszone geplant.

Für das Planungsgebiet besteht derzeit weder ein Bebauungsplan noch liegen sonst Vorgaben für die Bebauung vor. Es besteht daher die Gefahr, dass im Völser Ortszentrum, Bebauungen entstehen, die den Zielvorstellungen und Festlegungen der 2. Fortschreibung des Örtlichen Raumordnungskonzeptes zuwiderlaufen. Um zwischenzeitlich unerwünschte Bauvorhaben zu verhindern und ausreichend Zeit für die Ausarbeitung der Planungsinstrumente zu schaffen, soll für das betroffene Gebiet eine Bausperre gemäß § 75 TROG 2022 verhängt werden.

Die geplante Bausperre soll der Gemeinde den notwendigen zeitlichen Spielraum für die Ausarbeitung und Umsetzung dieser Planungsinstrumente geben. Ziel ist insbesondere die Absicherung zentrumstypischer Nutzungen in den Erdgeschoßen, die Schaffung von leistbarem Wohnraum im Rahmen der Vertragsraumordnung sowie die Umsetzung verkehrsberuhigender Maßnahmen im Ortszentrum.

Die Bausperre gilt grundsätzlich für ein Jahr, sofern nicht bereits vorher die entsprechenden Planungsmaßnahmen beschlossen, werden

Die Bausperrenverordnung wird einstimmig beschlossen

Bildungsstandort Dorf – Abrissarbeiten

Die Abrissarbeiten der Gebäude nördlich der Volksschule sollen in der ersten Ferienwoche starten. Zeitlich soll der Abbruch in den Ferien gelingen.

Alex Faccinelli hat Bedenken, dass wir jetzt den Abriss beschließen, aber wir wissen nicht gar nicht was dann gebaut wird, da die Vergabe an den Totalunternehmer für den Neubau noch nicht erfolgt ist (soll im Juli GR erfolgen). Im schlimmsten Fall wird das Gebäude abgerissen aber im Herbst kein Neues gebaut.

Bürgermeister: Es wurden Gespräche mit den 5 Bietern geführt. In der zweiten Dialogrunde wird dann Ende Juni, Anfang Juli beschlossen, wer das Projekt bekommt. Verfahren zum Totalunternehmen wurde schon bestimmt.

Die Abrissarbeiten und die Vergabe an die Plattner &Co um EUR 199.000,- werden mehrheitlich (1 Gegenstimme) beschlossen.

Grundstücksverkauf an Herbert Strickner

Herr Herbert Strickner sen. beabsichtigt gemäß Vermessungsplan der Vermessung Ebenbichler den Erwerb eines Grundstreifens aus dem öffentlichen Gut. Laut Vermessungsplan gehen 9 m² des öffentlichen Gutes an das Grundstück Strickner über, während 1 m² des Grundstücks Strickner in das öffentliche Gut rückübertragen wird. Somit wären insgesamt 8 m² Gemeindegut zum Preis von € 100,00 pro m² zu veräußern.

Durch die Grundteilung könnte die Straße – gemessen ab der bestehenden Bordkante – um ca. 50 cm verbreitert werden, sofern Herr Strickner die geplante Errichtung einer Steinschlichtungs- bzw. Stützmauer umsetzt. Sämtliche anfallenden Kosten, insbesondere für Vertragserrichtung und Errichtung der Stützmauer, sind von Herrn Strickner zu tragen und vertraglich festzuhalten.

Der Gemeindevorstand empfiehlt dem Gemeinderat den Verkauf von 8 m² Gemeindegrund an Herrn Herbert Strickner sen. zum Preis von € 100,00 pro m² unter der Voraussetzung der vollständigen Kostenübernahme durch den Käufer.

Es soll vertraglich festgelegt werden, dass die Mauer auch gebaut wird.

Der GR beschließt einstimmig diese Vorgangsweise.

Budgetüberschreitungen wegen Ankauf von zwei Thermomix

Es gibt Unklarheiten für welche Zweck zwei Thermomix angekauft wurden und wo diese beiden Thermomix aktuell in Verwendung sind.

Bericht des Bürgermeisters

  • Betreffend der Trinkwasserleitung von der Kemateralm besteht wegen der sehr alten Leitungen Handlungsbedarf. Die TIWAG verlegt sowieso Kabel und wollte fragen, ob es nicht sinnvoll wäre, auch gleich die Leitungen zu verlegen. Frage, ob sich auch ein Trinkwasserkraftwerk sich eignen würde. Entwurf wird bis zum Herbst gemacht.
  • Die EEG-Infoveranstaltung war sehr rege besucht und es waren 80 bis 90 Leute da, Da das Umspannwerk Völs auch das Sellraintal, Grinzens und Teile von Axams versorgt können auch Menschen aus anderen Gemeinden eintreten.
  • Seitens der VS-Direktorin werden die fehlenden Parkplätze während der Bauphase des Bildungsstandorts Dorf angesprochen, es gibt aber keinen Rechtsanspruch auf einen Parkplatz. Sobald der BS-Dorf errichtet ist, dann sind wieder Parkplätze da.
  • Die Sommerschule kann in der Mittelschule oder im Vereinshaus 1 angeboten werden.
  • Da sich das Kletterzentrum verzögert kann man den Turnunterricht dort nicht machen kann, d.h. im Schuljahr 2026/2027 wird es keinen Turnsaal geben. Man muss jetzt eine Lösung finden, vielleicht auch in die Mittelschule gehen. In der Bauphase ist es schwierig, aber danach gibt es einen Turnsaal und zwei Bewegungsräume.
  • Lt. VBgm Peter Ties wurden in den letzten Tagen schon Gespräche geführt bezüglich den Turnsälen, auch für Erwachsenenschule, Jungschützen, Sportvereine, Fußball. Zentraler Punkt ist, dass bis jetzt die Pläne, die von Seiten der Schule erst ab 18.00 betreten werden dürfen, jetzt hat man gesagt, dass man schon ab 17.00 hinein darf. Die Belegungspläne von Seiten der Direktorin decken sich nicht mit der Realität. Man braucht nächstes Jahr dringend die beiden Säle in der Mittelschule. Alle müssen in der Phase Kompromisse machen, danach profitieren auch die Vereine, da es danach auch noch Bewegungsräume gibt, die verwendet werden können.
  • Für den Bürgermeister ist klar, dass es ein Bildungsstandort wird, kein Veranstaltungszentrum bzw. Veranstaltungsort wird. WC-Einheit und Strom müssen aber sein.

Anfrage von Stephanie Jud:

  • Viel zu schmale Gehsteige im Cyta: Im Rahmen der Umbauarbeiten beim Lidl beim Cyta ist es dazu gekommen, dass gegenüber vom Lidl beim TK Maxx der einzige Fußweg in dem ganzen Bereich jetzt knapp 70cm breit ist. Nach der Straßenverkehrsordnung müssen das aber mindestens 90cm sein. Was machen wir da als Gemeinde? Kinderwägen und Rollstuhlfahrer:innen haben da keine Chance.
  • Umsetzung Radabstellverordnung: Zur Radabstellverordnung habe ich noch notiert: Unser Antrag betreffend Errichtung von Radabstellanlagen und Einhaltung der Radabstellverordnung wurde vom GR beschlossen Bitte um Umsetzung! zusätzlich: Beim Cyta sehr wenig bis gar keine Radabstellplätze nicht mal beim Sporthändler der Räder verkauft.

Anfrage Tarek Ayoub:

•                    Radweg entlang Regionalbahn: Was ist jetzt der Status? Stadt Innsbruck Vertrag – Förderzusage Stadt Innsbruck – Förderung Tourismusverband – Schaffen wir es in den GR im Juni spätestens Juli. Lt. Bgm wird das eher nicht im Juli GR auf die TO kommen.

•                    Einbahnstraße Joseph-von-Wörndle-Weg: Im Gemeinderat wurde Fahrverbot beschlossen, ein Paketfahrer fährt hinein, dann wurde von einem Gemeindevertreter das Fahrverbotsschild entfernt und ein Sackgassenschild aufgehängt. Können Verkehrsschilder einfach so geändert werden, ohne einen entsprechende Verordnung zu erlassen? Lt. Bgm wurde 2020 ein Fahrverbot verhängt, dazu gibt es eine Verordnung vom JVW-Weg, dass auch ein Fahrverbot festgelegt wird. Dazu gibt es den Dienstbarkeitsvertrag, dass Radfahren und Fußgehen erlaubt ist. Eine Firma hat sich an die BH gewandt, diese hat dann gesagt, dass man das Schild weggeben muss, da es eine eigene Verordnung braucht. Die BH hat gesagt, dass man Sackgassenschild machen soll.

Elmar Neumann berichtet, dass die Geschwindigkeitsmessungen bei der VS ergeben halben, dass von 18.000 11.000 zu schnell gemessen wurden (über 35km/h). ER hat  Kontakt mit der Kemater Polizei gesprochen. Einen  Aktion bei der mit Kindern gemessen wird und dann werden Apfel oder Zitronen an die Autofahrer:innen verteilt werden.

 

 

Bericht Gemeinderat 7.7.2026

 

Vergabe Totalunternehmer „Bildungsstandort Völs-Dorf“

Der GR beschließt einstimmig diesen Tagesordnungspunkt unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu behandeln, damit für die Beschlussfassung ausführlich informiert werden kann. Von allen Anwesenden wird eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet, weswegen derzeit leider keine weiteren Details bekannt gegeben werden können.

Schulstraße Kranebitterstraße

Durch den Neu- bzw. Umbau der Volksschule, Kindergarten und Kinderkrippe, ist während der Bauphase aufgrund des Baustellenverkehrs der fußläufige Zugang von der Bahnhofstraße nicht möglich. Der „neue Schulweg“ soll über die Kranebitterstraße erfolgen. Bei einem Ortsaugenschein mit Verantwortlichen des Verkehrsreferats der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck (Verkehrsplaner Schlosser) wurde die Errichtung einer temporären Schulstraße für den östlichen Abschnitt der Kranebitterstraße ab dem Schuljahr 2026/27 empfohlen. Die Anrainer sind vom Fahrverbot ausgenommen. Die Polizei soll die Einhaltung der Schulstraße eng kontrollieren.

Die Eltern wurden bereits mittels Elternbrief von der VS-Direktion informiert. Zusätzlich wird die Information in der Gemeindezeitung publik gemacht.

Die Einrichtung dieser Schulstrasse wird einstimmig beschlossen.

Barbara Erler-Klima (Völser Grüne) regt eine zeitnahe Überprüfung durch einen Verkehrsplaner an, wie ein sicherer Schulweg auch auf der Kranebitterstraße durch Tempo 30 sowie eine Verbreiterung des schmalen Gehsteiges gewährleistet werden kann. Ab Herbst gehen da alle VS-Kinder zur Schule! Es gibt da einen Vorschlag des Radstammtisch Völs anlässlich der Mobilitätswoche im September.

Vertragsänderung Frauen-Nachttaxi

Folgende Änderungen werden einstimmig beschlossen:

·      Änderung von Monats- auf Quartalsabrechnung

·      Fahrpreisänderung von € 9.00 auf € 10,50

·      Änderung der Zeiten 19:00 bis 07:00 Uhr auf 22:00 bis 04:00 Uhr (ident der Stadt Innsbruck)

·      Herabsetzung des Alters von 16. auf 15. Lebensjahr. Bis zum vollendenten 15. Lebensjahr können Kinder/Jugendlicher aller Geschlechter in Begleitung einer weiblichen Person mitgenommen werden.

Anpassung Wasser und Kanalbenützungsgebühren

Die Erhöhung der laufenden Gebühren ab 1.10.2026 entsprechend den Vorgaben des Landes wird einstimmig beschlossen.

 

Anfrage Wasserversorgung während Hitzewelle

Eine Anfrage der Völser Grünen ob die Wasserversorgung in Völs bei anhaltender Hitzewelle gesichert ist, wird vom Bürgermeister so beantwortet: Derzeit keine Wasserknappheit, allerdings sei Wasser sparen immer ratsam

Anfragen von EGR Mayer (FPÖ):

  • Wie viele Personen haben Mindestsicherung bezogen – finanzieller Aufwand der Gemeinde?
  • Welche der Bezieher*innen der Mindestsicherung haben keine österreichische Staatsbürgerschaft? Antwort des Bürgermeisters: Gemeinde bekommt keine genaue Aufschlüsselung  mehr dazu von Land Tirol
  • Warum wird beim Mittagstisch auf Schweinefleisch verzichtet? Antwort des Bürgermeisters: Information dazu wird nachgereicht

Anträge von EGR Mayer (FPÖ)

•                    Taschenaschenbecher ausgeben

•                    Gemeindezeitung Tiroler Druckerei nach Umweltzeichen

•                    Talentcard Potentialanalyse für Jugendliche – fördern mit 30€ und Fahrt zum Wifi

•                    Eislaufplatz – Eisgleiter für Rollstuhl

•                    Fahrradservicestation anschaffen

 

Die Berichte aus dem Gemeinderat sind eine subjektive Zusammenfassung und Auflistung jener Themen die wir als berichtenswert ansehen. Teilweise sind diese Berichte ausführlicher, teilweise kürzer als das Sitzungsprotokoll. Auf der Homepage der Gemeinde Völs sind die Sitzungsprotokolle abrufbar. https://www.voels.at/Gemeindepolitik/Sitzungsdienst/Sitzungsprotokolle

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Markus Einkemmer