Kopfschütteln über SPÖ-Chaos bei Zugverbindung nach Lienz
Kopfschütteln über SPÖ-Chaos bei Zugverbindung nach Lienz
Grüne fordern klares Machtwort des Verkehrsministers – Koralmbahn darf nicht in Greifenburg enden
Besonders kritisch sieht Neßler die politische Verantwortung: „Ein SPÖ-Verkehrslandesrat und ein SPÖ-Verkehrsminister sind offenbar nicht in der Lage, die ÖBB von der Wichtigkeit dieser Verbindung zu überzeugen – noch dazu in eine SPÖ-regierte Stadt. Es ist ein Armutszeugnis, dass so eine Schnapsidee überhaupt bis an die Öffentlichkeit gelangt, weil die Bürgermeisterin offensichtlich bei ihren Parteifreunden auf taube Ohren stößt.“
Neßler fordert die SPÖ Verantwortungsträger:innen auf sich schnellstmöglich an einen Tisch zu setzen und eine Lösung zu erreichen. „Niemand hat Verständnis dafür, dass Osttirol von dieser neuen Mobilitätsader ausgeschlossen wird. Die SPÖ muss ihre internen Abstimmungsprobleme endlich in den Griff bekommen“, so Neßler. Die Grünen erwarten daher klare Schritte von Bundesminister Hanke: „Wir brauchen keine Ausreden, sondern eine Zusage. Die Verbindung muss ab Dezember fix bis Lienz geführt werden. Alles andere wäre ein Schlag ins Gesicht für die Menschen in Osttirol – und auch für die vielen Gäste, die auf eine verlässliche Anbindung angewiesen sind.“