Unterstützung für Rettung bei gestiegenen Spritpreisen
Grüne fordern Unterstützung für Rettung bei gestiegenen Spritpreisen *
Den vollmundigen Ankündigungen für das Ehrenamt müssen Taten folgen
„Ich will sehen, wie ernst die Unterstützung für das Ehrenamt durch die Tiroler Landesregierung wirklich gemeint ist“, meldet sich der Grüne Klubobmann Gebi Mair mit einer klaren Forderung. Mehr als 10 Millionen Kilometer Fahrleistung bringt der Rettungsdienst in Tirol im Jahr auf die Straße, um 44 Prozent sind die Spritkosten seit Dezember gestiegen. Aus der Verwendung von Biodiesel HVO ist man aus finanziellen Gründen bereits ausgestiegen.
„Das Land Tirol und die österreichische Gesundheitskasse müssen die gestiegenen Kosten abfedern“, ist für Gebi Mair klar. Das Land hat in seinem Vertrag mit der Rettungsdienst-GmbH lediglich ein Mengengerüst bestellt, aber keine Zusage für eine Übernahme von Kosten bei stark steigenden Spritpreisen getroffen. „In der Rettung kann man sich das Tanken nicht aussuchen. Wenn das Geld in den Tank fließt, dann muss an anderer Stelle gespart werden. Das trifft dann sowohl die hauptamtlichen wie auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen“, erläutert Mair. Deshalb sei das Einschreiten des Landes im ausgerufenen Jahr des Ehrenamtes dringend notwendig.