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06.11.2025 Presse

Bus/Zug IBK-Lienz: 7.087 Stimmen aus Osttirol ignoriert

Mann liest Zeitung

7.087 Stimmen aus Osttirol ignoriert

Öffis IBK-Lienz: 7.087 Stimmen aus Osttirol ignoriert

 

„Hier werden 7.087 BürgerInnenanliegen eiskalt ignoriert“, ist der Grüne Klubobmann Gebi Mair über die Mehrheit des Tiroler Landtages aus ÖVP und SPÖ empört. Die Petition für den Direktbus Lienz-Innsbruck und den Direktzug wurde im Petitionsausschuss des Tiroler Landtages behandelt. „Genau genommen wurde sie aber nicht behandelt“, berichtet Mair. „ÖVP und SPÖ wollen nicht einmal den jungen Anrasen Petenten Simon Kofler einladen. Die Petition wurde ausschließlich dem Verkehrslandesrat zugewiesen und wird nicht weiter diskutiert.“

 

Osttiroler Anliegen seien der Landesregierung offenkundig egal, so die Grünen. Selbst breit getragene Anliegen wie die Verbesserung der Öffi-Verbindung finden kein Gehör. „Dass die rotschwarze Koalition nicht einmal darüber reden will wie es Verbesserungen geben kann ist wirklich massiv abgehoben“, kann Gebi Mair nur den Kopf schütteln. „Nit amol reden“, sei offenbar das Motto der Regierung bei unangenehmen Themen.

 

Für die Grünen ist der persönliche Austausch ein wichtiges Anliegen der politischen Kultur. Gerade nachdem auch politische VertreterInnen aus Osttirol ihre angebliche Unterstützung für die Petition kundgetan haben hätte man sich aber ein ganz anderes Vorgehen erwartet, so Mair. „Es zeigt, dass der Einsatz für Verbesserungen bei Direktbus und Direktzug für die rotschwarze Osttiroler Politik ausschließlich ein Lippenbekenntnis ist.“

 

Die Grünen treten für eine Taktverdichtung beim Direktbus ein, die sie auch bereits im Landtag beantragt hatten. Auch für den Direktzug werde es in Absprache mit anderen Parteien neue Initiativen geben. „Derzeit bin ich aber einmal nur über die Gesprächsverweigerung der Regierung bei diesem wichtigen Anliegen für Osttirol entsetzt.“

Gebi Mair
Gebi Mair

Klubobmann, Landtagsabgeordneter, Landessprecher, Mitglied des Landesvorstands

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