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16.07.2026 Presse

Uni Innsbruck und UMIT TIROL: Aus von Elektrotechnik?

Mann liest Zeitung

Aus der Elektrotechnik wäre schwerer Schlag für Innovations- und Wirtschaftsstandort Tirol

Arslan: „Wer Innovation will, muss auch in die Fachkräfte von morgen investieren“

 

Mit großer Sorge reagieren die Tiroler Grünen auf die mögliche Einstellung des Bachelor- und Masterstudiums Elektrotechnik an der Universität Innsbruck und der UMIT TIROL. Sollte das Studium tatsächlich eingestellt werden, würde damit das letzte Elektrotechnikstudium in ganz Westösterreich verschwinden.

 

„Elektrotechnik ist das Rückgrat der Technologien von morgen. Ob Energiewende, Digitalisierung, moderne Medizin oder Elektromobilität – ohne Elektrotechnik wird keine dieser Zukunftsaufgaben gelingen. Genau hier entstehen die Arbeitsplätze und die Wertschöpfung der kommenden Jahrzehnte“, betont die Bildungssprecherin der Tiroler Grünen, Zeliha Arslan.

 

Auslöser der Sorge sind laufende Gespräche über die Zukunft des seit 2018 gemeinsam angebotenen Studiums. Aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen und der geplanten Neuausrichtung der UMIT steht im Raum, ab Herbst 2027 keine neuen Studierenden mehr aufzunehmen. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen und soll frühestens im Herbst in den zuständigen universitären Gremien getroffen werden. Für Arslan wäre eine ersatzlose Einstellung jedoch der völlig falsche Weg.

 

„Während die Welt in die Technologien von morgen investiert, zieht Tirol bei der Ausbildung der Fachkräfte von morgen den Stecker. Statt Zukunft zu gestalten, wird blinde Kürzungspolitik betrieben. Dabei könnten gerade jetzt neue Modelle entwickelt werden: mehr Kooperationen mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen, mehr Praxisbezug sowie duale und berufsbegleitende Studienangebote. Die Schließung eines Zukunftsstudiums darf nicht die bequemste Antwort auf budgetäre Herausforderungen sein“, so Arslan.

 

Die Tiroler Grünen kündigen an, sich im Tiroler Landtag für eine Neuorganisation und den Erhalt des Studienangebots einzusetzen, anstatt den Wirtschafts-, Forschungs- und Bildungsstandort Tirol durch Kürzungen zu schwächen.

Zeliha Arslan
Zeliha Arslan

Landtagsabgeordnete, Mitglied Landesvorstand (Klub), Delegierte zum Erweiterten Landesvorstand

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