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06.02.2026 Presse

Öffi-Tickets: 6% teurer bei weniger Angebot

Mann liest Zeitung

Öffi-Ticket Preishammer: 6 Prozent Preisanstieg und Fahrplanausdünnung

Mair: „Diese Shrinkflation im öffentlichen Verkehr lehnen wir entschieden ab“

 

Harsche Kritik üben die Tiroler Grünen an den heute öffentlich gewordenen massiven Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr. 6 Prozent schlägt der VVT auf das Jahresticket auf. Von 590 Euro auf 625 Euro erhöht sich der Preis für das Jahresticket, auch die anderen Tickets werden dreimal so hoch wie die aktuelle Inflation angehoben. Während die Inflation in Österreich endlich Richtung 2 Prozent sinke, heize die Landesregierung die Inflation gleich wieder an.

 

„Das Hauptgeschäft von ÖVP und SPÖ ist offenbar die Menschen zusätzlich zu belasten und dringend benötigte soziale Angebote zurückzufahren“, sagt Mair auch in Hinblick auf die Kürzungen im Sozialbereich. Die Tiroler:innen befänden sich in einer schwarz-roten Zange aus immer höheren Lebenshaltungskosten und immer weniger sozialer Hilfeleistungen. „Das ist eine mittlere Katastrophe“, so Mair.

 

Neben den Preissteigerungen komme es auch zu Fahrplankürzungen. „Das Angebot einschränken und gleichzeitig die Ticketpreise massiv anheben – diese Shrinkflation im öffentlichen Verkehr lehnen wir entschieden ab. Landesrat René Zumtobel hat stets betont, dass es in Tirol zu keinerlei Verschlechterungen kommen wird. Das Gegenteil ist der Fall. Die SPÖ ist den Tiroler:innen eine Antwort schuldig“, ärgert sich Gebi Mair.

 

Während die Grünen jahrelang den öffentlichen Verkehr vorangetrieben und ein leistbares Ticket für alle Tiroler:innen zuerst in Tirol und dann österreichweit etabliert haben, komme es nun erstmals zu Rückschritten. „Diese Regierung bringt nichts weiter. Und jetzt sorgt sie auch noch dafür, dass die Tiroler:innen nicht mehr weiterkommen. Im Oberland ist der zweigleisige Ausbau abgesagt. Vom Fernpasstunnel hört man gar nichts mehr. Über der Zillertalbahn schwebt ein großes Fragezeichen. Und nun sollen die Tiroler:innen  trotz gekürzter Leistungen tiefer in die Tasche greifen. Unsere Forderung ist klar: Die Mobilitätswende gehört vorangetrieben, nicht zurückgefahren. Die Preisanpassungen gehören neu aufgesetzt. Die Inflation sollte die rote Linie sein“, so Mair.
Gebi Mair
Gebi Mair

Klubobmann, Landtagsabgeordneter, Landessprecher, Mitglied des Landesvorstands

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