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am 5. Oktober

Schwarz-Grün wollen Uni-Neubau für Photovoltaik nutzen

Michael Mingler - „Im Jahr 2021 darf eine so große Dachfläche nicht ungenutzt bleiben."

Mit einem Dringlichkeitsantrag im Tiroler Landtag wollen die Tiroler Grünen und die Tiroler Volkspartei erreichen, dass der neu entstehende Campus Innrain der Universität Innsbruck doch noch für die Erzeugung von grünem Photovoltaik-Strom genutzt wird. Aktuell ist auf bei dem in Bau befindlichen Gebäude mit 13.000 Quadratmetern Nutzfläche nämlich keine PV-Anlage am Dach vorgesehen. "Dass bei einem über 80 Millionen Euro schweren Projekt an diesem Punkt gespart wird, ist im Jahr 2021 eigentlich nicht akzeptabel. Wenn Österreich seine Klimaziele erreichen will, muss gerade die öffentliche Hand mit gutem Beispiel vorangehen. Die Tiroler Landesregierung soll deshalb unverzüglich mit dem Bund in Gespräche treten, um eine Nutzung doch noch möglich zu machen", so der Grüne Wohnbausprecher, Michael Mingler, zum gemeinsamen Antrag.

Die Nutzung der Dachflächen in Tirol für die Erzeugung von PV-Energie ist ein wesentlicher Schlüssel für die angepeilte Klimaneutralität 2040, da ohne zusätzliche Bodenversiegelung und mit verhältnismäßig geringen Mehrkosten Sonnenkraftwerke geschaffen werden können. "Im Land haben wir deshalb beschlossen, dass alle neuen öffentlichen Gebäude ab 2022 für die Erzeugung von Sonnenstrom genutzt und auch im privaten Bereich Modelle entwickelt werden sollen, die es jedem und jeder ermöglichen, eine Photovoltaik-Anlage zu errichten. Eines ist klar: Eine solch große Fläche wie beim Uni-Neubau darf nicht ungenutzt bleiben", so Coronelia Hagele von der ÖVP.​

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