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am 17. August

Mingler zu Wohnbauförderung-Neu: „Grüne sind Garant für verantwortungsvollen und ökologischen Umgang mit Wohnbaugeldern“

Michael Mingler - Gasheizungen nicht mehr in Wohnbauförderung enthalten - ökologisches Bauen u.a. mit Holz wird gefördert – Paket gegen Spekulation auf Schiene

Ab 1. August gilt in Tirol die neue Wohnbauförderungs-Richtlinie. Der Grüne Wohnbausprecher und Landtagsabgeordnete, Michael Mingler, betont zu diesem Anlass heute die zahlreichen Verbesserungen, die in der neuen Wohnbauförderung auch dank Grüner Beharrlichkeit verankert wurden. So enthält die neue Wohnbauförderung allen voran eine starke ökologische Komponente: „Die Wohnbauförderung in Tirol ist der Garant für ökologisches und klimafreundliches Bauen. Aus diesem Grund haben wir schon vor längerem in der Richtlinie verankert, dass künftig nicht nur Ölheizungen sondern auch Gas-Brennwert-Systeme bei wohnbaugeförderten Projekten verbannt werden. Diese tritt mit 1. September in Kraft. Dazu kommt künftig auch eine deutliche Ausweitung der Förderung für dein Einsatz ökologischer und damit klimaneutraler Baustoffe“, streicht der Grüne Wohnsprecher die Neuerungen heraus.

Bis jetzt waren bei der Errichtung von Gebäuden mit ökologisch vorteilhaften Baustoffen lediglich 4 Prozent Mehrkosten zulässig, das führte dazu, dass bei vielen Bauprojekten statt z.B. ökologischem Holz weiterhin fossile Baustoffe zum Einsatz kamen. Die Verdopplung dieses Zuschlags soll künftig mehr ökologische Projekte ermöglichen. „Der Einsatz von ökologischen Baustoffen wie Holz ist nicht nur eine Chance für die regionale Wirtschaft, sondern auch für das Klima. Während fossile Baustoffe CO2 emittieren, speichert Holz CO2 langfristig. Ökologisches Bauen zu forcieren ist deshalb neben dem Einsatz erneuerbarer Energiesysteme der Schlüssel für mehr Klimaschutz im Wohnbau“, erklärt Mingler die Vorteile.

Im Bereich der erneuerbaren Energien sieht Mingler einen wichtigen Zwischenschritt zum generellen Ausstieg aus Öl & Gas. „Dass wir in der Wohnbauförderung künftig ganz auf erneuerbare Energien setzen ist ein starkes Zeichen. Insbesondere auch, da wir durch eine höhere Förderung und die Anpassung der förderbaren Nutzfläche den Anwendungsbereich der Wohnbauförderung gleichzeitig ausweiten. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag um dem Ziel der Klimaneutralität näherzukommen und bald auch außerhalb der Wohnbauförderung komplett aus fossilen Energien auszusteigen“, schließt Mingler.​

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