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am 16. September

Mingler freut sich über Aus für fossile Heizungen: "Besser heute als morgen auf Erneuerbare Energien setzen"

Michael Mingler - Klimaministerium legt Zeitplan für das Aus für fossile Heizungen fest - Tiroler Wohnbauförderung verbannt Gasheizungen seit 1. September

Nach dem Erneuerbaren-Gesetz für Strom hat das Klimaministerium nun auch den Zeitplan für das Aus für fossile Heizungen festgelegt. Schon ab 1. Jänner 2022 dürften demnach in Neubauten keine neuen Kessel mehr errichtet, zentrale Anlagen müssen ab 1.1. 2025 getauscht werden. Ab 2035 müssen die letzten Öl- oder Kohleheizungen stillgelegt werden. "Die Reduktion der Treibhaus-Gas Emissionen im Wohnbau ist ein wesentlicher Schlüssel zum Klimaschutz und dem Erreichen der Klimaneutralität bis 2040. Wir müssen so schnell wie möglich raus aus Öl und Gas. Es ist eine gute Nachricht, dass dank der Grünen in der Regierung endlich die Hebel für die ökologische Wende betätigt werden", freut sich der Grüne Abgeordnete und Wohnsprecher im Tiroler Landtag, Michael Mingler.

Der Zeitplan des Klimaministeriums sieht auch das Aus für Gasheizungen vor. "Ab Jänner 2025 dürfen keine neuen Gasthermen mehr errichtet werden. Bis zum 30. Juni 2040 müssen alle Gas-Anlagen stillgelegt und ausgetauscht werden. Bei Gas-Etagen-Heizungen muss dies der Wohnungs-bzw. Hausbesitzer machen. Auch Mieter*innen werden in Zukunft klimafreundlich, effizient und kostensparend heizen", erklärt Mingler. "Damit sich den Umstieg auch alle leisten können, gibt es auf Bundesebene attraktive Förderungen. Einkommensschwache Haushalte können in Zukunft für den Umstieg auf erneuerbare Energiequellen sogar bis zu 100 Prozent ihrer Investitionskosten erstattet bekommen. Dafür wurden extra 100 Millionen Euro mehr Budget zur Verfügung gestellt."

Mingler weist daraufhin, dass in Tirol in der Wohnbauförderung bereits vor einiger Zeit Schritte in diese Richtung unternommen wurden. Ab 1. September gilt im Neubau ein generelles Verbot von Öl und auch Gas. „Die Wohnbauförderung in Tirol ist der Garant für ökologisches und klimafreundliches Bauen. Aus diesem Grund haben wir schon vor längerem in der Richtlinie verankert, dass künftig nicht nur Ölheizungen, sondern auch Gas-Brennwert-Systeme bei wohnbaugeförderten Projekten verbannt werden. Diese Neuerung trat mit 1. September in Kraft“, erklärt der Grüne Wohnsprecher. Er sieht darin einen wichtigen Zwischenschritt zum generellen Ausstieg aus Öl & Gas wie er nun auf Bundesebene kommen soll. „Der Umstieg auf Erneuerbare Energien lohnt sich doppelt und dreifach: Man schützt das Klima, wird weniger abhängig von Konzernen und spart nach einer gewissen Zeit bares Geld", schließt Mingler.​

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