Bezirkegruene.at
Navigation:
am 14. Jänner

Mingler an Hörl: „Schaffung von leistbarem Wohnraum ist Aufgabe des Staates, nicht der Kirche

Michael Mingler - Interessen der Menschen in Tirol müssen wichtiger sein als Profite von Immobilienspekulanten

Verwundert zeigt sich heute der Wohnsprecher der Tiroler Grünen über das von Wirtschaftsbund-Obmann Hörl offenbarte Politik-Verständnis: „Dass jemand sich darüber aufregt, dass das Land Tirol durch aktive Wohnungspolitik das Leben für die Menschen in Tirol endlich wieder leistbar machen will, aber gleichzeitig die Kirche für diese Aufgabe in die Pflicht nimmt, ist ein starkes Stück. Hier verwechselt jemand offenbar wofür ein Staat und wofür eine Kirche zuständig ist“, so Mingler.

„Es ist ureigenste Aufgabe des Staates, durch klare Regeln für den Immobilienmarkt dafür zu sorgen, dass  Wohnungen in erster Linie Menschen mit Wohnbedarf zur Verfügung stehen. Wenn Franz Hörl hier den Staat aus der Pflicht nimmt, dann vergisst er offenbar, was eigentlich Aufgabe der Politik wäre“, sind die Aussagen Hörls für Mingler Zeugnis klassischer neoliberaler Politik, alles und jeden verantwortlich zu machen, außer die Politik selbst.

Für den grünen Wohnsprecher steht jedenfalls fest, dass der Tiroler Landesregierung mit dem 39 Maßnahmen umfassenden Wohnpaket ein echter Meilenstein gelungen ist: „Aber überhitzen Tiroler Wohnungsmarkt für Entspannung zu sorgen ist wirklich nicht einfach. Aber Maßnahmen wie jene, beim Erwerb von Baugrund und Wohnungen jene Menschen zu bevorzugen, die wohnen und nicht nur spekulieren wollen, zeigen, dass es der schwarz-grünen Koalition wirklich ernst ist“, so Mingler. Maßnahmen wie die Befristung der Baulandwidmung oder die verpflichtende Ausweisung von Vorbehaltsflächen zeigen Mingler zufolge, dass es in der schwarz-grünen Landesregierung beim Kampf gegen die Preisspirale am Wohnungsmarkt keine Denkverbote gibt.  

Aktiv  werden.  Das  ist  Grün.  Banner  rechts.