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am 13. März

Lob und Kritik für WK-Vorstoß zum Interessentenmodell

Michael Mingler - „Müssen Spekulation im gesamten Wohnungsmarkt entschlossen bekämpfen“

Sowohl Lob und als auch Kritik gibt es von den Grünen für den heutigen Vorstoß der Tiroler Wirtschaftskammer zum Interessentenmodell im geförderten Wohnbau: „Spekulation im geförderten Wohnbau ist uns Grünen schon lange ein Dorn im Auge. Es kann nicht sein, dass das Land fördert und Private Gewinne machen. Deshalb schlagen wir Grüne schon seit Jahren diverse Möglichkeiten gegen Spekulation im geförderten Wohnbau vor. Jeden weiteren Verkauf von geförderten Wohnungen an die Einhaltungen der Wohnbauförderungskonditionen zu binden, kann hier durchaus ein taugliches Mittel sein“, so der Grüne Wohnsprecher Mingler. Mingler verweist zudem darauf, dass die schwarz-grüne Koalition in der heutigen Ausschusssitzung sich ohnedies für eine längere Preisbindung von geförderten Wohnung gegenüber dem Bund aussprechen wird.

Geht es nach Mingler, kann der Vorschlag der WK aber kein Ersatz für ein generelles Interessentenmodell im Baulandgrundverkehr sein, wie dies die schwarz-grüne Landesregierung im Rahmen des Wohnpaketes beschlossen hat. „Wenn wir die Preisspirale am Tiroler Wohnungsmarkt durchbrechen wollen, müssen wir Spekulation im gesamten Wohnungsmarkt entschlossen bekämpfen. Das bedeutet, dass wir Immobilien in erster Linie denjenigen zur Verfügung stellen müssen, die sie zum Wohnen brauchen, und nicht zum Spekulieren. Ich gehe deshalb auch davon aus, dass das in der Landesregierung vereinbarte generelle Interessenmodell hält und zeitnah umgesetzt wird. Die Tatsache, dass die Tiroler Immobilienwirtschaft hier aufschreit, sollte uns eigentlich eher in unserem Vorhaben bestätigen, anstatt uns davon abzubringen“, schließt Mingler.​

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