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am 20. Dezember 2018

Grüne fordern Offenlegung von FPÖ-Geschäftsbeziehungen zu Rubatscher in Pogromhaus

Gebi Mair - Aus Wohnraum mitten in Innsbruck werden blaue Parteibüros

Für die Tiroler Grünen erklären sich einige offene politische Fragen angesichts der FPÖ-Büropläne in einem Innsbrucker Wohngebäude. „Ich fordere die unverzügliche Offenlegung der Geschäftsbeziehungen zwischen der FPÖ und Skigebietskaiser Hans Rubatscher“, macht der Grüne Klubobmann Gebi Mair seine Forderung deutlich. „Alle Verträge sind offen zu legen. Wir müssen wissen, ob hier marktübliche Konditionen vereinbart worden sind und ob es Absprachen welcher Art auch immer gibt“, ist für ihn klar. Wenn politische Parteien Verträge mit einflussreichen Tiroler Wirtschaftsunternehmern abschließen, dann ist Transparenz das oberste Gebot. Hier dürfte nicht der Hauch von Intransparenz übrig bleiben so Mair. „Legen Sie Ihre Verträge offen!“ so Gebi Mair deutlich in Richtung FPÖ.

Die Tiroler FPÖ plant, ein Gebäude in der Innsbrucker Innenstadt, in dem bisher eine Studierenden-Wohngemeinschaft unterbracht war, zu einem Parteibüro umzubauen. Dabei gebe es ausreichend freie Geschäftsflächen in Innsbruck, so dass es nicht notwendig sei für ein Parteibüro eine Studierenden-WG wohnungslos zu machen.

Dass die Freiheitlichen ausgerechnet in jenen Stock des Gebäudes Anichstraße 5 einziehen wollen, in dem mit Joseph Adler ein Opfer des Novemberpogroms 1938 lebte, zeuge für den Grünen Klubobmann Gebi Mair von einer besonderen Chuzpe. „Die FPÖ weiß seit längerem, um welch sensiblen Ort es sich dabei handelt und hält an ihren Plänen trotzdem fest", kritsiert Mair. Eine Gedenktafel ausgerechnet von der Freiheitlichen Partei für ein NS-Opfer, ist wohl nur mehr als Hohn zu verstehen. Für das Gedenken und für die Studierenden wäre es am besten, wenn die Freiheitlichen auf die Umwidmung des Stockes verzichten.​

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