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am 22. März

Dornauers Strache-Meischberger-Kurs: "Woas war sei Tipp?"

Gebi Mair - "Wir setzen auf weitreichende Maßnahmen für leistbares Wohnen statt uns mit Privatisierungsdealer zu verbrüdern"

In Erklärungsnot sehen die Tiroler Grünen heute SPÖ Chef Georg Dornauer. Der neu gewählte Parteichef der Sozialdemokratie traf sich neuerdings mit Walter "Was war mei Leistung" Meischberger und postete davon ein amikales Foto, wie die Tiroler Tageszeitung heute berichtet. Nach kurzer Zeit verschwand das Foto wieder. Es war das zweite fragwürdige Foto innerhalb weniger Wochen: Während der Nordischen WM posierte Dornauer mit FPÖ Chef Strache.

Dass sich ein sozialdemokratischer Länderchef ausgrechnet mit Walter Meischberger verbrüdere, der Dauergast auf der Anklagebank rund um die umstrittene Milliardenprivatisierung der BUWOG Wohnungen ist, wundert den Grünen Klubobmann Gebi Mair. "Während in Innsbruck die einst staatlichen BUWOG Wohnungen an allen Ecken und Enden für leistbares Wohnen fehlen und die Privatisierung die Preisspirale beschleunigt hat, trifft sich Dornauer zum amikalen Austausch mit jenem, der mit dem Deal Millionen verdient hat. Mich würde schon interessieren: Woas war Meischbergers Tipp an Dornauer?", sieht Mair Aufklärungsbedarf.

Mit der öffentlichen Zur-Schau-Stellung falle Dornauer nicht nur den Innsbrucker*innen, sondern auch der SPÖ Bundespartei erneut in den Rücken. "Es scheint zur Gewohnheit zu werden, dass Dornauer die SPÖ Chefin Rendi-Wagner in Erklärungsnot bringt", so Mair.

Für den Grünen Klubobmann sei das Signal, das hier ausgesendet werde, fragwürdig. "Wer wen privat trifft ist jedermanns Sache. Aber ein lachendes Foto ausgerechnet mit Meischberger stolz zu veröffentlichen, offenbart schon ein wenig den Kurs, den die SPÖ unter Dornauer einschlägt. Es ist nicht der Kurs für leistbares Wohnen in Tirol zu kämpfen. Genau das bräuchte es aber auch vom SPÖ Chef", so Mair, der ankündigt, dass Schwarz-Grün in den nächsten Monaten weitreichende Maßnahmen für leistbares Wohnen beschließen werde. "Wir setzen nicht auf amikale Treffen mit Privatisierungsdealer, sondern arbeiten an der Umsetzung des Wohnpakets."​

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