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am 12. Oktober

Mair: "Dieser Bericht ist ein zwingender Handlungsauftrag"

Gebi Mair - Rohrer-Kommission habe für Grüne alle Schwachstellen schonungslos offen gelegt

"Dr. Rohrer und seine Kommissionsmitglieder haben gehalten, was sie versprochen haben. Dieser Bericht ist ein herausragendes Beispiel, wie man Fehlermanagement im 21. Jahrhundert betreibt. Denn der Bericht legt die Schwächen und zahllosen Fehleinschätzungen von Anfang März schonungslos offen. Er legt den Finger in die offene Ischgl-Wunde und zeigt auch auf, was die Ursache für die Corona-Streuung nach ganz Europa war", sagt Gesundheitssprecher und Klubobmann Gebi Mair in einer ersten Reaktion.

Die Tiroler Grünen, die im April eine Kommission zur Aufarbeitung der Geschehnisse rund um Ischgl vorgeschlagen haben, fühlen sich in der Vorgehensweise bestätigt: "Dieser Bericht hält, was wir uns erwartet haben. Die Kommission hat ganze Arbeit geleistet", lobt der Grüne Klubobmann.

Für Mair liege ein Bericht vor, "der eindrücklich vor Augen führt, dass viele Organe zu Beginn mit dieser einmaligen Situation überfordert waren und es zu zahllosen Fehleinschätzungen gekommen ist. Diese Fehler sind jetzt im Detail zu analysieren und die richtigen Rückschlüsse zu ziehen.“ Gleichzeitig betont der Grüne Klubobmann aber auch, was die Kommission positiv gewertet hat. So habe das Land ab diesem Zeitpunkt das Krisenmanagement besser gehandhabt und die Entscheidung, die Wintersaison zu beenden sei als „richtig und angemessen“ eingestuft worden. Auch der Verweis auf den enormen Zeitdruck und das hohe Arbeitspensum müsse berücksichtigt werden.

Entscheidend sei für die Grünen nun zweierlei: "Erstens werden wir uns intensiv mit diesen Bericht im Landtag beschäftigen. Zweitens müssen sämtliche Schwachstellen und menschlichen Fehler, die vorgefallen sind, schnellstmöglich behoben werden. Der Bericht ist ein klarer Auftrag an die Landesregierung, die Empfehlungen schnellstmöglich in die Tat umzusetzen. Das beginnt bei der Öffentlichkeitsabteilung und endet bei der Landessanitätsdirektion, die auf neue Beine gestellt werden muss", erwartet sich Gesundheitssprecher Gebi Mair entsprechende Schritte in den nächsten Tagen.​

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