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am 29. Jänner

Neßler/Grüne: Transparenz am Teller auch in der Gastronomie

Barbara Neßler - Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln als wichtiger Schritt zu nachhaltigem Tourismus und Stärkung der regionalen Landwirtschaft

„Die Herkunftsbezeichnung von Lebensmitteln ist ein sinnvoller Schritt, von dem Konsument*innen, Bäuer*innen und auch die Gastronomie profitieren wird“, ist die Tourismussprecherin der Grünen, Barbara Neßler, von der von Gesundheitsminister Anschober initiierten Verordnung überzeugt. „Wir setzen endlich den ersten wichtigen Schritt, damit sich die Transparenz für die Konsument*innen deutlich erhöht, die heimische Landwirtschaft gestärkt wird und den Gastronomiebetreiber*innen der Griff zu heimischen Produkten erleichtert wird. Gerade für ein Tourismusland mit stark ausgeprägter Landwirtschaft und qualitativ hochwertigen heimischen Produkten ist die Kennzeichnungspflicht auf den Speisekarten eine große Chance. Dies soll auch in der Gastronomie als Chance verstanden werden. Ich bin mir sicher, dass die Konsument*innen es goutieren, wenn sie wissen, dass das Ei für die gerösteten Knödel auf der Skihütte vom heimischen Freilandhof und nicht aus der ukrainischen Käfighaltung kommt,“ so Neßler weiter.

Für Neßler ist es daher selbstverständlich, dass die Gastronomie als Teil der Gemeinschaftsverpflegung gilt, besonders weil es auch EU-rechtlich so festgelegt ist. Dies sei auch ein wichtiger Schritt hin zu einem nachhaltigen Tourismus und zu einer Stärkung der heimischen Produzent*innen in Krisenzeiten: „Nachhaltiger Tourismus geht mit nachhaltiger Landwirtschaft einher. Die regionale Wertschöpfung wird gestärkt, das haben sich die Produzent*innen gerade in dieser schwierigen Zeit auch verdient und gleichzeitig leisten wir damit einen wichtigen Beitrag für den Umwelt- und Tierschutz.“

Neßler richtet sich auch an Bauernbund-Präsident Georg Strasser, dem die vorliegende Verordnung nicht weit genug geht: „Strasser möge seinen Wunsch nach einer weiterreichenden Umsetzung der Kennzeichnung von Lebensmitteln direkt bei Landwirtschaftsministerin Köstinger deponieren. Die Grünen und Minister Anschober vertreten ohnehin den Standpunkt, dass auch die Gastronomiebetriebe im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung inkludiert sind. Ich hoffe der Bauernbund kann hier ÖVP-intern genügend Druck aufbauen, und wir erreichen eine gemeinsame EU-rechtskonforme Lösung, von der sowohl Bäuer*innen als auch Konsument*innen profitieren.“​

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