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am 22. Mai

Megahotel in Kirchberg forciert „unnötig Konkurrenz“

Georg Kaltschmid - Grüne befürchten Schaden für Kleinbetriebe und regionale Wertschöpfung

Auch der grüne Tourismussprecher Georg Kaltschmid befürchtet durch das geplante Megahotel in Kirchberg einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden für die Region: „Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass solche Hotelmegaprojekte dem regionalen Tourismus schaden. Für so manchen Bürgermeister können diese Projekte auf den ersten Blick zwar die Gemeindekassen klingeln lassen, doch die schon lange eingesessenen Betriebe haben dann noch mehr zu kämpfen,“ so Kaltschmid.

Von dem Einschätzung, dass durch die Aufstockung von 93 auf 500 Betten neue, internationale Gäste angelockt werden, hält der grüne Landtagsabgeordnete nicht viel: „Die Gäste werden dadurch nicht mehr und die Bettenburgen greifen auf Dumpingpreise zurück, um ihre Zimmer voll zu bringen. Heimische Betriebe halten dem Preisdruck nicht Stand. Die Folge: Die Wertschöpfung in der ganzen Region sinkt,“ argumentiert Kaltschmid.

Dass der Aufsichtsrat des Tourismusverbands einstimmig gegen die Aufstockung stimmt, begrüßt Kaltschmid. „In Kirchberg sind einige Betriebe bereit, ihre Bettenanzahl aufzustocken und zu investieren. Ihnen gehört Respekt gezollt und nicht noch eine Konkurrenz ins eigene Dorf gesetzt,“ so der Grüne. Kaltschmid hofft, dass die Bedenken der heimischen Hotelbetriebe und des Tourismusverbands beim Bürgermeister Helmut Berger, der gegen alle Kritik am Projekt festhält, doch noch Gehör finden.​

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