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am 17. January

Kunstschneeproduktion bei 281cm Naturschnee - Kaltschmid: "Absurd!“​

Georg Kaltschmid - Seefelder WM Veranstalter in der Kritik - Stopp der Schneeproduktion gefordert

„Ich kann ja verstehen, dass Seefeld sich als WM Austragungsort der Welt optimal präsentieren will. Aber bei rekordverdächtigen 281cm Neuschnee am Plateau ist es wirklich absurd zusätzlich Kunstschnee für das Stadion zu produzieren​. Der weiße Naturschnee ist doch in Hülle und Fülle vorhanden. Und die Veranstalter geben ja selbst zu, dass überall zuviel Schnee ist. Mit den vorhandenen Schneemengen kann man sicher  bis München eine Loipe legen“, schüttelt der Grüne Tourismussprecher über die unnötige Aktion den Kopf.

Absurder als die Produktion von Kunstschnee bei Rekordschneewerten sei nur mehr die Begründung der WM Veranstalter. Argumentiert werde, dass der Schnee, der mit dem Laster ins Stadion transportiert werden müsse, braun werde. „Wie soll denn bei all dem Schnee irgendwas dreckig werden?“, fragt Kaltschmid und ergänzt: "Ich bin mir sicher, dass ein so professioneller Veranstalter wie die Olympiaregion Seefeld Wege findet den Naturschnee sauber zu transportieren. Wir sollten uns gerade bei Sportgroßveranstaltung in Tirol durch ökologisch und nachthaltig vertretbare Veranstaltungen und nicht durch solche Absurditäten einen Namen machen", so Kaltschmid weiter.

Der Grüne Mandatar und Touristiker fordert die sofortige Einstellung der Kunstschneeproduktion. Die dramatisierende internationale Berichterstattung über die Schneelage in Tirol habe schon genug Schaden angerichtet. „Das ist wirklich die letzte Berichterstattung, die wir jetzt brauchen.“

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