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am 13. April

Investorenmodelle: Grüne für schärfere Freizeitwohnsitzregeln

Georg Kaltschmid - Kaltschmid: "Ziel muss es sein, dass wir leistbaren Wohnraum schaffen, nicht Spekulationsgüter und Freizeitwohnsitze“

Nach der diskussionswürdigen Umwidmung einer fast 6000 m2 großen für Wohnraum​ vorgesehenen Fläche in Oetz zugunsten eineNach der diskussionswürdigen Umwidmung einer fast 6000 m2 großen für Wohnraum vorgesehenen Fläche in Oetz zugunsten eines Tourismusprojektes, das auf einem Investorenmodell beruht, meldet sich der neue Grüne Tourismussprecher Georg Kaltschmid​ anlässlich der ausführlichen Berichterstattung in der Tiroler Tageszeitung zu Wort. Für ihn müsse derartige Entscheidungen kritisch hinterfragt werden. „Hier wird gewidmeter Grund nicht für die Schaffung von leistbarem Wohnraum für Tiroler*innen verwendet, sondern für Investoren aus dem Ausland und Tourist*innen“, kritisiert Kaltschmid.

Bedenklich seien touristische Projekte wie diese vor allem in Hinblick auf Freizeitwohnsitze. „Es ist schwer zu überprüfen, ob hier nicht Freizeitwohnsitze durch die Hintertüre entstehen. Das ist keinesfalls in unserem Interesse“, so Kaltschmid Aus diesem Grund haben sich ÖVP und GRÜNE im Koalitionsabkommen​ auch darauf verständigt neue Möglichkeiten zur „Eindämmung illegaler Freizeitwohnsitze“ zu schaffen. „Angesichts solcher Modelle sollten wir rasch in die Ausarbeitung gehen. Es braucht mehr Kontrolle und wir müssen auf neue Entwicklungen mit neuen Maßnahmen reagieren“, so der Walchseer.

Oberste Priorität hat für die Tiroler Grünen in dieser Legislaturperiode die Schaffung von leistbarem Wohnraum in Tirol. So wurde im Koalitionsabkommen vereinbart, dass 12.000 neue geförderte Wohnungen zum Wohle der Tiroler*innen errichten werden sollen. „Dafür werden wir genau solche gewidmeten Flächen dringend benötigen“, sagt Kaltschmid und ergänzt: „Für Spekulation und für massenhaft neue Freizeitwohnsitze ist da kein Platz.“​

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