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am 4. Dezember 2019

Endgültiges Aus für Hotelprojekt am Obernberger See: „Alle an einen Tisch“

Gebi Mair - Grüne sehen in Ende der leidigen Geschichte eine Chance für umweltgerechten Tourismus

„Es ist gut, dass der Spuk nun endgültig ein Ende hat“, kommentiert der Grüne Naturschutzsprecher Gebi Mair die Entscheidung des OGH, wonach die außerordentliche Revision der Projektbetreiber gegen das Urteil des Oberlandesgerichts verworfen wurde. Wie die Tiroler Tageszeitung heute berichtet, nehmen die Projektwerber keinen weiteren Anlauf für ihr heftig kritisiertes Hotelprojekt am Naturjuwel Obernberger See.

Für die Grünen sei das Hotelprojekt überdimensioniert gewesen und im Landschaftsschutzgebiet deplatziert. Außerdem sei von Anfang an klar gewesen, dass die Zufahrt nicht gewährt werde. Deshalb sei die nunmehrige Entscheidung im Sinne der Umwelt zu begrüßen.

Für Mair heißt es nun aber, nach vorne zu schauen: „Ich fordere alle Beteiligten auf an einen Tisch zusammenzukommen. Ich glaube, dass es eine Chance für nachhaltigen und sanften Tourismus am Naturjuwel Obernberger See gibt“, so Mair. Er bringt ein kleines Ausfluggasthaus ins Spiel, von dem der Tourismus in Obernberg profitieren könnte und bei dem das Naturparadies im Vordergrund bleibe. „Vielleicht gibt es auch noch andere gute Ideen auf die sich alle einigen könnten.“

Es gelte nun, Gemeinde, Agrar, Grundeigentümer*innen und Naturschützer*innen an einen Tisch zu bringen. „Jedes Ende einer langen Geschichte ist auch die Chance auf eine Innovation. Ich bin mir sicher, dass neue kreative und nachhaltige Idee entstehen können und überzeugt, dass das Land Tirol seinen Teil dazu beitragen wird“, so der Grüne Klubobmann Mair.​

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