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am 9. Oktober

Debatte über Seilbahnprogramm: Mehr davon!

Barbara Schramm-Skoficz - „Ein derartig weitereichendes Programm gehört breit und offen diskutiert.“

Positiv reagiert die Grüne Landessprecherin Barbara Schramm-Skoficz auf die vonseiten des Alpenvereins angestoßene öffentliche Diskussion rund um das Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramm (TSSP)​, das derzeit zur Begutachtung aufliegt. „Ein derartig wichtiges und weitereichendes Programm des Landes, das für 5 Jahre festlegt, was auf unseren Bergen geht und was nicht, gehört breit und offen diskutiert. Daher freue ich mich, dass sich der Alpenverein aktiv in die Debatte einbringt“, so die Grüne Landessprecherin.

Sie hofft, dass weitere Vereine, Organisationen, politische Verantwortungsträger*innen und auch Privatpersonen dem Beispiel folgen werden. „Das Seilbahnprogramm ist richtungsweisend für ganz Tirol. Das ist anders wie bei einem konkreten Projekt, wo lediglich direkt Betroffene Parteistellung haben. Hier kann und soll sich jedeR kritisch und konstruktiv einbringen“, ruft die Grüne zu Stellungnahmen auf und erklärt wie diese abgegeben werden können. „Das geht ganz einfach und muss auch keinen formalen Kriterien entsprechen. Jede Meinung und jeder Einwand kann durch ein Mail an die Landesregierung artikuliert werden und wird berücksichtigt. Denn die Landesregierung legt erst nach der Begutachtung am 02. Novmeber fest, wie das Programm am Ende genau aussehen wird“, sagt Schramm-Skoficz.

Inhaltlich ist für die Grüne klar, dass das Programm seinen ursprünglichen Zweck bewahren müsse: „Der Grundkonsens, den Wendelin Weingartner mit der Nachdenkpause für Neuerschließungen ausgerufen hat, muss in Stein gemeißelt bleiben. Denn wir haben in Tirol genügend Berge erschlossen und Pistenkilometer in die Natur gefräst. Manch ein Touristiker sollte sich endlich von den Konzepten der 70er und 80er Jahre befreien und erkennen, dass sich unser Klima, die Gesellschaft und die Zeit gewandelt haben. Auf neue Zeiten müssen wir neue Antworten geben.“

Unterstützung von den Tiroler Grünen bekommt der Vorschlag des Alpenvereins, die Natur in den Verfassungsrang auf Bundesebene zu heben. „Unsere Natur gibt es nur einmal. Dementsprechend sorgsam müssten wir damit auch umgehen. Aber das interessiert Bundeskanzler Kurz und die FPÖ leider nicht. Den Raubbau, den sie mit Maßnahmen wie dem Standortanwalt und der Beschränkung demokratischer Rechte vorantreiben wollen, lehne ich auf das Schärfste ab. Diesen zerstörerischen Weg gilt es zu verhindern. Ein Seilbahnprogramm, das die Grenzen eng definiert, kann genau dazu einen Beitrag in Tirol leisten.“​

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