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Digitalisierung

Datenschutz grünes Wahlprogramm Digitalisierung

In den vergangenen Jahren hat die digitale Welt viele unserer Lebensbereiche rasant verändert.

Neben den tollen Möglichkeiten, die sich uns durch die Digitalisierung eröffnen, gibt es aber auch Bedrohungen: enormer Energieverbrauch, unzureichende IT-Sicherheit oder Angriffe auf unsere Privatsphäre. Außerdem müssen wir verhindern, dass finanziell schwächer gestellte oder ländliche Haushalte von der Digitalisierung ausgeschlossen werden.

Tirol als energieeffiziente Modellregion

  • Datenverkehr, Datenspeicherung, IT-Anwendungen und IT-Prozesse verschlingen enorm viel Energie. Das Problem: Der Hauptverbrauch geschieht nicht bei uns zuhause, sondern in Rechenzentren. In Tirol möchten wir daher nur noch CO2-neutrale Rechenzentren genehmigen und bestehende durch eine Förderung zu solchen machen.
  • Kennst du Green Coding? So heißt Software, die derart programmiert ist, dass sie möglichst wenig Energie verbraucht. Wir möchten öffentliche Ausschreibungen künftig an Green Coding knüpfen und den Austausch alter Software durch energieeffiziente Software fördern.
  • Auch zuhause kann man etwas fürs Energiesparen in der digitalen Welt beitragen. Es ist ähnlich wie beim Auto: Muss man wirklich den kurzen Weg zum Supermarkt mit dem Auto zurücklegen? So können zum Beispiel ein ausgeschaltetes Bild bei Videokonferenzen oder das Archivieren von Dateien auf externen Speichern den Energieverbrauch wesentlich senken. Wir möchten eine Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung vorantreiben.
"Die Digitalisierung öffnet Tore zu mehr Transparenz und Mitbestimmung. Dennoch müssen wir ein Auge darauf haben, dass niemand von der Digitalisierung ausgeschlossen wird, wir den Energieverbrauch von Rechenzentren senken und unsere Daten sicher vor fremdem Zugriff gespeichert werden."
Grünes Wahlprogramm 2022

Transparenz und Datenschutz

  • Digitalisierung ermöglicht Transparenz: Zum Beispiel können Gemeinderatssitzungen gestreamt werden. Oder es können auch Förderungen und Geldflüsse zwischen Bund-Land-Gemeinden sowie vom Land zu Unternehmen, Vereinen oder Verbänden öffentlich und damit nachvollziehbar gemacht werden. Doppelförderungen wird so ein Riegel vorgeschoben.
  • Digitalisierung braucht aber auch Datenschutz: Wir Grüne stehen für strenge Datenschutzbestimmungen und möchten Daten nur dann speichern, wenn dies absolut notwendig ist. Je besser die IT-Sicherheit, desto geringer ist die Gefahr, dass Daten in die falschen Hände gelangen.
  • Außerdem finden wir, dass persönliche Daten nicht länger die Umsatzgrundlage internationaler Unternehmen sein dürfen.
  • Wir treten dafür ein, dass die 2009 in der EU beschlossene Idee des „Once Only“-Datensatzes bei uns Einzug erhält. Jeder Datensatz soll in der öffentlichen Verwaltung nur einmal gespeichert sein. Das spart Ressourcen, verbessert den Schutz und sorgt für Transparenz.
  • Die durch das E-Governmentgesetz geschaffenen Rahmenbedingungen sollen in der Tiroler Landesverwaltung stärker genutzt werden.
  • Wir möchten außerdem eine bessere Aufklärung über Datenschutz, um den sicheren Umgang mit den eigenen Daten zu stärken.

Grüne klimafreundliche IT Entwicklung Innovation

Gleichberechtigte, barrierefreie, inklusive Digitalisierung

  • Personen, die sich nicht selbstverständlich in der digitalen Welt zurechtfinden, dürfen nicht diskriminiert werden. Das heißt, dass in Bankfilialen, Ämtern oder am Ticketschalter keine höheren Gebühren erhoben werden dürfen als online. Die Mehrkosten müssen wir solidarisch tragen.

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Landtagswahl Tirol Wahlprogramm Grüne

Das Grüne Wahlprogramm 2022 – Barrierefreies PDF

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Petra Wohlfahrtstätter Landtagswahl 2022 Tirol
Petra Wohlfahrtstätter

Stellvertretende Landessprecherin, Delegierte zum Landesausschuss (Innsbruck-Land)

[email protected]
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