Bezirke
Steiermark
SchwazReutteKufsteinLienzKitzbühelInnsbruckLandeckInnsbruck LandImstX Schliessen
gruene.at
Navigation:
am 8. February

Deutinger und Schramm-Skoficz: Niedrige Wahlbeteiligung ist "erschreckend“

Helmut Deutinger, Barbara Schramm-Skoficz - Grüne in der AK gratulieren Zangerl zu Wahlsieg - es darf aber kein Nachlassen gegen die unsoziale Bundespolitik geben

Zum Wahlergebnis der Tiroler Arbeitkammerwahl 2019 bezogen der grüne AK-Spitzenkandidat Helmut Deutinger und die grüne Landessprecherin Barbara Schramm-Skoficz heute Stellung: „Aus einer schwierigen Situation ohne Bundespartei konnten wir das Beste machen.“ Bei der letzten Wahl hatten die Grünen in der AK Tirol mit 8,04 Prozent das beste Ergebnis österreichweit. „Wir sind von einem sehr hohen Wert gestartet und haben mit 7,1 Prozent ein gutes Ergebnis erzielt. Damit können wir in der AK in den nächsten Jahren konstruktiv für die Arbeitnehmer*innen weiterarbeiten“, zeigt sich Deutinger optimistisch.

„Wir gratulieren Erwin Zangerl zu seinem Ergebnis“, so Deutinger am Freitag. „Wir werden uns aber auch genau anschauen, ob sein kritischer Kurs nur Wahlkampftaktik war oder ob er sich ernsthaft für die Interessen der Arbeitnehmer*innen einsetzen wird. Wir dulden sicher kein Nachlassen gegen die unsoziale Politik der schwarz-blauen Bundespolitik und kämpfen weiterhin für mehr Entlastungen für Tirols Arbeitnehmer*innen.“

Mit 5 Mandaten bleiben den Grünen der Fraktionsstatus und alle damit einhergehenden Kontroll- und Mitgestaltungsrechte erhalten. Verschiebungen gab es bei der Wahl nur geringfügige. Deutinger führt das auf die niedrige Wahlbeteiligung zurück, für die er den AK-Präsidenten Zangerl verantwortlich macht. Obwohl überall AK-Werbung zu sehen war, lag die Wahlbeteiligung nur bei 33,6 Prozent. „Ich kann nicht verstehen, wie man mit einem Millionen-Werbe-Budget gerade mal jeden dritten Arbeitnehmer zum Wählen motiviert“, so der Grüne. „Ich hoffe, Zangerl lernt aus seinen Fehlern und beweist in den nächsten Jahren den Arbeitnehmer*innen wieder, welchen wichtigen Service die AK für sie leistet, ohne kurz vor der Wahl Mittel in Millionenhöhe zu verschleudern.“

Ein weiterer Grund für die niedrige Wahlbeteiligung sieht Deutinger im komplizierten Wahlmodus: „Im vergangenen Monat ereilten uns unzählige Fragen, wie, wann und wo man wählen kann. Es ist zu kompliziert, da braucht es einen einfacheren und transparenteren Modus.“ Die extreme Abhängigkeit von der Post bei der Zustellung der Wahlkarten sieht Deutinger ebenfalls problematisch.

Einen Appell richtet der grüne Spitzenkandidat an alle Arbeitnehmer*innen: "Wir dürfen uns von der Bundesregierung, die die AK aushungern will, nicht unterkriegen lassen. Die AK und alles, was sie für uns leistet, ist nicht selbstverständlich. Für ihren Erhalt müssen wir kämpfen!"​

Aktiv  werden.  Das  ist  Grün.  Banner  rechts.