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am 27. Dezember 2020

Stilles Silvester - Jicha zufrieden : „Tiere und Menschen können aufatmen“

Stephanie Jicha - Grüne Sicherheitssprecherin hätte Verkaufsverbot favorisiert - Feuerwerksverbot müsse streng kontrolliert werden - Jahreswechsel ohne Feuerwerk als neuer Standard?

Zufrieden meldet sich die Grüne Sicherheitssprecherin Stephanie Jicha vor dem bevorstehenden Jahreswechsel zu Wort, der aufgrund der Lockdown-Regelungen diesmal wohl still wie nie zuvor über die Bühne gehen wird. „Ich persönlich hätte ein Verkaufsverbot von Feuerwerken wie in Deutschland favorisiert, weil die Menschen dann gar nicht in Versuchung kommen sich mit Knallkörper und Raketen zu bestücken, aber die Hauptsache ist, dass es dieses Silvester keine privaten Feuerwerke geben wird. Die Tiere, die Umwelt und die Landwirt*innen können aufatmen“, kommentiert die Grüne Landtagsvizepräsidentin die geltenden Beschränkungen des Bundes zu Silvester, die Feuerwerke de facto verbieten. Denn es gilt die 24 Stunden Ausgangsbeschränkung mit den bekannten Ausnahmen. „Auf das nahe gelegene landwirtschaftliche Feld am Gemeinderand zu gehen und Raketen abfeuern, gehört da definitiv nicht dazu. Ich gehe davon aus, dass die Polizei das entsprechend konsequent kontrollieren wird, wie es Innenminister Nehammer angekündigt hat“, so Jicha.

Da im Ortsgebiet generell das Abfeuern von pyrotechnischen Artikeln der Kategorie F2 verboten ist, ist die Hoffnung groß, dass sich dieses Jahr keine giftige Nebelsuppe über das Inntal und andere Täler legen wird. Für Jicha überwiegen bei privaten Feuerwerken die Nachteile klar die Vorteile. „Das tagelange Leid der Haustiere und auch Tiere im Wald, die immense Luftbelastung rund um Silvester, die verschmutzten Felder und die Verletzungsgefahr - es ist höchste Zeit, dass private Feuerwerke der Vergangenheit angehören. Nicht nur im Corona-Jahr, sondern generell“, stößt Jicha die Debatte aktiv an. Sie berichtet von unzähligen positiven Rückmeldungen zu einem Verkaufsverbot. „Die große Mehrheit lehnt das kurze grelle Vergnügen am Himmel mittlerweile ab. Denn gerade in Tirol ist man Tage danach noch gezwungen die immens schlechte Luft einzuatmen. Das steht einfach nicht dafür“, sagt Jicha.

Was für private Feuerwerke gelte, müsse auch für öffentliche Feuerwerke gelten. „Der Trend geht ganz klar weg von Feuerwerken hin zu einer anderen Form des visuellen Spektakels. Lasershows sind beispielsweise eine geeignete Alternative“, so Jicha abschließend.​

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