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am 1. März

Grüner Widerstand gegen Promi-Flug-Taxi - Anfrage bei BH

Helmut Deutinger - „Auf welcher gesetzlichen Grundlage besteht das bisherige Provisorium, wieviele Flugbewegungen haben schon stattgefunden und welche Schutzmaßnahmen sind geplant?"

Der geplante Helikopter-Stützpunkt in Erpfendorf sorgt weiter für gehörig Wirbel, nachdem vom privaten Betreiber um ein vereinfachten UVP-Verfahrens angesucht wurde. Bis zum 08. April können die Bürger*innen nun schriftliche Stellungnahmen an die Tiroler Landesregierung zum 5578 m² großen Betriebsgelände einbringen. „Wer gegen dieses Promi-Flug-Taxi in Erpfendorf ist, der kann ganz einfach und formlos seine Bedenken formulieren und per Mail an die Landesregierung senden. Je mehr sich gegen den sinnlosen Flugplatz, die Lärmbelästigung und die Luftverschmutzung zur Wehr setzen, desto eher wird er verhindert“, so der Grüne Bezirkssprecher Helmut Deutinger, der von Anbeginn an gegen den Landeplatz mobilisiert.

Aus seiner Sicht sei ein Helikopter-Stützpunkt für private Zwecke eine „Perversion“, der Einhalt geboten werden müsse. „Den Stützpunkt soll es vor allem für den Zweck geben, dass betuchte Personen eingeflogen werden können. Die haben den Komfort, die Menschen in der Umgebung den Lärm von zwei Helikoptern. Für sowas habe ich überhaupt kein Verständnis“, kritisiert Deutinger.

Neben der generellen Kritik stößt sich Deutinger auch am geplanten Standort. „Direkt daneben verläuft ein Rad und Gehweg. Das kann schnell zu gefährlichen Situationen führen“, warnt der Grüne. Und da sich nur wenige Kilometer entfernt der Flugplatz von St.Johann, sei nicht einzusehen, warum Kitzbühel mit Heliports zugepflastert werden soll.
Um alle Fakten auf den Tisch zu bekommen, bringen die Kitzbüheler Grünen jetzt eine Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz bei der zuständigen BH ein. „Die Menschen haben ein Recht zu erfahren was da abläuft. Wir wollen wissen, auf welcher gesetzlichen Grundlage das bisherige Provisorium besteht, wieviele Flugbewegungen schon stattgefunden haben und welche Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung geplant sind“, erklärt Deutinger.

Er sichert den Anrainer*innen vollste Unterstützung zu: „Wenn genügend dagegen aufstehen, die Krallen ausfahren und Zähne zeigen, dann kommt so ein Projekt schnell zu Fall“, ist sich Deutinger sicher.​

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