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am 16. August

Schutz für die freie Fließstrecke des Inn

Gebi Mair - Mair: „Endgültiges Aus für zerstörerisches Kraftwerksprojekt Mittlerer Inn besiegelt“

Die Landesregierung macht ernst mit dem Schutz des Inns. In ihrer gestrigen Sitzung ging auf Vorschlag von Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe ein Verordnungsentwurf in Begutachtung, der die freie Fließstrecke des Inns fixieren soll und die Errichtung von Kraftwerken von Haiming bis Kirchbichl untersagt. Nun können dazu Stellungnahmen abgegeben werden.


„Das ist ein Meilenstein im Schutz von Tiroler Gewässern“ freut sich der Grüne Klubobmann Gebi Mair. Am mittleren Inn planten die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) ein Kraftwerk, dem die Mieminger und Rietzer Innauen zum Opfer fallen sollten. UmweltschützerInnen und AnrainerInnen die sich um das Grundwasser sorgten liefen dagegen Sturm.


„Die Tabustreckenverordnung für den Inn schützt Innauen, wie die Rietzer und Mieminger Auen. Sie hält aber auch sonst den Fluss kraftwerksfrei und schützt damit gleichzeitig Unternehmen vor unrentablen Projekten“, so Gebi Mair. „Wir wollen den Inn in seiner ökologischen Wertigkeit erhalten. Viele Projekte der vergangenen Jahre, beispielsweise "der.inn" haben dazu beigetragen, dem in den vergangenen Jahrzehnten stark eingeengten Inn wieder mehr Raum zu geben. Der Inn ist eine ökologische Lebensader quer durch Tirol, und das soll er auch bleiben“ schließt Gebi Mair.

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