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am 28. November

Grüne unterstützen wichtige Initiative und laden zur Strategiediskussion der Tiroler Umweltbewegung

Gebi Mair - Die "Seele der Alpen" braucht eine Nachdenkpause

Nach dem Vorstoß einer Allianz von Umweltschutzorganisationen unter dem Titel "Seele der Alpen", laden die Tiroler Grünen zu einer offenen Strategiediskussion der Tiroler Umweltbewegung. "Wir haben als Grüne in den letzten Jahren nicht 100% unseres Programms und der Interessen des Naturschutzes durchsetzen können, aber mit vollem Einsatz dafür gesorgt, dass mehr Natur für die Tiroler*innen geschützt wurde und der Umweltschutz insgesamt massiv aufgewertet wurde", erinnert Gebi Mair an das in dieser Periode erreichte: die freie Fließstrecke am Inn, der Schutz der Kalkkögel, die Weisungsfreiheit für den Landesumweltanwalt, Beschlüsse zum Gletscherschutz, Erweiterungen von Schutzgebieten im Zillertal, Revitalisierungen von Gewässern, der Schutz der Osttiroler Gletscherbäche als Natura 2000-Nominierungsgebiet und der im Koalitionsprogramm vereinbarte Gletscherschutz zwischen Ötztal und Pitztal um nur einige Beispiele dafür zu nennen, was gelungen ist.

Ausruhen dürfe man sich auf dem bisher Erreichten aber keine Sekunde. In der Umweltpolitik sei noch viel zu tun. "In Tirol droht nach dem 25. Feber ein umweltpolitischer Gau und ein Rückfall in eine Zeit, in der die Wirtschaft ohne Rücksicht auf die Natur einfach drübergefahren ist. Das wird wieder passieren, wenn sich auf Bundesebene Kurz und Strache zusammentun und nach der Landtagswahl eine schwarz-blaues Bündnis in Tirol geschmiedet wird", warnt Mair. Deshalb brauche es eine gemeinsame und umfassende Naturschutzstrategie, zu der der grüne Klubobmann alle herzlich einlädt, denen die Berge und der Naturraum ein Herzensanliegen sind: am 12.12. um 18 Uhr ist der Seminarraum des Brennpunkt (Viaduktbogen 46-48) reserviert und unter anderem folgende Diskussionen in einem offenen Format geplant:

Wohin mit dem Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramm, wie weiter mit der Flächenfraß? Wohin muss der Fokus bei den Schutzgebieten - Ausbau oder Neugründung? Wie kann die Verbesserung des Qualitätszustandes von Fließgewässern gelingen? Wie gewinnen wir die Landwirtschaft als Partnerin bei der schonenden Pflege der Kulturlandschaft? Wie kann der Tourismus Chance für Natur- und Artenschutz sein? Was braucht es in der Klimawandelanpassung für Maßnahmen?

Tirol brauche, so der grüne Klubobmann, die von Naturschutzlandesrätin Ingrid Felipe bereits mehrmals geforderte Nachdenkpause und den Dialog mit jenen Organisationen, die der Natur ihre Stimme leihen. "Ich freue mich auf eine offene Diskussion und ich hoffe, dass wir einen gute Strategie entwicklen um die 'Seele der Alpen' langfristig zu bewahren", unterstützt Gebi Mair die wichtige Initiative der NGOs und bedankt sich für ihre Arbeit.​

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