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am 18. Juli

Dialog über Natura 2000 wird von NaturschutzlandesrätInnen weiterverfolgt

Gebi Mair - Für schwarzgrüne Koalition steht Nominierung auf fachlicher Grundlage außer Frage

"Die Gespräche über weitere Natura 2000-Gebiete in Österreich  wie beispielsweise am Piz Val Gronda laufen mit der EU-Kommission auf Ebene der NaturschutzlandesrätInnen weiter" berichtet der Grüne Klubobmann Gebi Mair. Die österreichischen Bundesländer stehen mit der EU-Kommission im Dialog, das haben sie in ihrer Konferenz am 23. Juni in Gmunden beschlossen. Dabei stehen die bereits gemeldeten Natura 2000-Gebiete wie jenes an der Isel außer Frage. "Aufgrund fachlicher Erhebungen geht die EU-Kommission von weiterem Nominierungsbedarf aus, beispielsweise am Piz Val Gronda. Wenn sich die Wirtschaftskammer dabei konstruktiv einbringen will, dann ist das nur zu begrüßen" so Gebi Mair. An der Isel beispielsweise sei die Meldung an die EU-Kommission bereits geschehen und auch das begleitende wirtschaftliche Regionalprogramm mit finanziellen Förderungen des Landes für Betriebe vor Ort läuft bereits seit zwei Jahren und zeigt schon sehr positive Entwicklungen für die Iselregion.

 Für die Grünen stellt Natura 2000 ein Prädikat für besondere Tiroler Naturjuwele statt. "Über die Auszeichnung Natura 2000 können sich bereits besonders reizvolle Flecken Tirols wie das Karwendel oder das Valsertal freuen. Als schwarzgrüne Koalition haben wir im Koalitionsprogramm festgehalten, dass der Nominierungsprozess transparent und auf fachlicher Grundlage passiert und darum sind wir weiterhin bemüht", erläutert Gebi Mair. Dort wo die fachlichen Grundlagen noch nicht ausreichen seien diese mit der EU-Kommission gemeinsam zu bearbeiten. Dabei ist als nächster Schritt, nach Möglichkeit noch dieses Jahr, ein Treffen der vier von den NaturschutzlandesrätInnen nominierten Verhandlungsgruppe Rössler (Sbg, Grüne), Lang (Stmk, SPÖ), Haimbuchner (OÖ, FPÖ) und Pernkopf (NÖ, ÖVP) mit den Zuständigen der Generaldirektion Umwelt vorgesehen.