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am 21. Oktober

Deutinger zu Biotop-Verbauung in Hochfilzen: „Muss das wirklich sein?“

Helmut Deutinger, Georg Kaltschmid - Grüne kritisieren „raumordnungspolitisches Steinzeit-Projekt“

Der Flächenfraß im Bezirk Kitzbühel macht auch vor Hochfilzen nicht Halt. Dort sollen über 4000 m² Freiland verbaut werden. Freiland, das besonders hochwertig ist. So befindet sich dort ein ausgewiesenes Biotop, das als Naherholungsgebiet genutzt wird. Für den Grünen Bezirkssprecher Helmut Deutinger ist Vorgehensweise der Gemeinde nicht nachvollziehbar. „Hochfilzen besitzt in Bahnhofsnähe und umgeben vom zentralen Siedlungsraum ausreichend Gewerbegrundflächen. Für mich ist es unverständlich, dass nun eine Wiese, die noch dazu einen ökologischen Mehrwert hat, verbaut und versiegelt werden soll. Muss das wirklich sein?“, kritisiert er die Pläne. Er bezeichnet das Projekt am Ortsrand als der raumordnungspolitischen Steinzeit. „Und ökologisch ist das ein Frevel“, so Deutinger.

Die Lage am Ortsrand bedeute außerdem wieder zusätzlichen Verkehr, kritisiert der Grüne Landtagsabgeordneter Georg Kaltschmid. „Je weiter weg vom Bahnhof Wohnungen errichtet werden, desto eher sind die Menschen aufs Auto angewiesen. Und Verkehr haben wir ja schon mehr wie genug“, so der Grüne. Generell mahnt der Grüne Wirtschaftssprecher ein, dass Supermärkte nicht am Ortsrand, sondern in den Ortszentren angesiedelt werden sollten. "Wir sollten die Fehler der Vergangenheit nicht fortsetzen. Je mehr Infrastruktur am Ortsrand angesiedet wird, desto eher stirbt der Ortskern aus", so der Grüne.​

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