Bezirkegruene.at
Navigation:
am 13. Februar

"Bergwelt Tirol - miteinander erleben" statt Online-Hatz

Gebi Mair - Franz Hörls Fake-Video macht Entschuldigung nötig

Für die Tiroler Grünen stellt sich Seilbahnsprecher Franz Hörl gegen den Tiroler Weg. „Bergwelt Tirol - miteinander erleben" ist das Motto, das die Tiroler Landesregierung ausgegeben hat. Dabei sollen gegenseitiges Verständnis und Rücksicht von Wald, Wild und Freizeitnutzung verbessert werden. Zielgruppen der Aktion sind Jäger, Forstwirte ebenso wie Freizeitsportler*innen. Die naturnahe und konfliktfreie Nutzung ist dabei das explizite Ziel.

„Franz Hörl schürt jedoch Konflikte und stellt sich gegen den Tiroler Weg“, wird für Gebi Mair deutlich. „Wer mit Fake-Videos Stimmung macht, will diffamieren nicht zum besseren Verständnis beitragen.“ Nationalrat Hörl hatte ein Video verbreitet, auf dem zu sehen sein soll, wie Wintersportler Gämsen hetzen. Tatsächlich stellte sich nach Recherchen des Alpenvereins heraus, dass das Video bereits ein Jahr alt ist und in den spanischen Pyrenäen aufgenommen wurde. Die Sportler sprechen am Originalvideo katalanisch und versuchen dem Wild zu helfen, indem sie es aus dem tiefen Schnee herausbringen.

Für Gebi Mair ist klar, was Franz Hörl mit seinem Video, das über 100.000 Mal gesehen und 1.300 Mal geteilt wurde bezweckte: „Franz Hörl wollte die Tiroler Alpenvereinsmitglieder schlechtreden. Da hilft es jetzt auch nichts, wenn er so tut als ob er nur generell auf das Verhalten von Wintersportler*innen aufmerksam machen wollte. Ansonsten müssten wir in Zukunft auch bei zerstörerischen Kraftwerksprojekten im Amazonas-Regenwald den Tiroler Wirtschaftsbund auffordern, dazu Stellung zu beziehen“ so Gebi Mair.

Gebi Mair verurteilt die Zwietracht säende Absicht von Franz „Fake“ Hörls Video. „In Tirol wollen wir einen anderen Weg gehen. Nämlich den des Miteinanders. Respekt und Rücksicht sollen im Zentrum stehen. Hier ist sicher auch noch Bewusstsein bei uns Tourengeher*innen zu schaffen. Mit Aufhussen kommen wir aber nicht weiter“, erwartet sich Mair eine Klarstellung von Hörl auf all seinen Online-Kanälen, eine Entschuldigung bei den alpinen Vereinen und das unverzügliche Löschen des Videos.​

Aktiv  werden.  Das  ist  Grün.  Banner  rechts.