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am 9. Juli

Bergerlebnis statt Auto-Krawall

Gebi Mair - Grüne machen sich für PKW-Obergrenze im Naturpark Karwendel stark

„Es ist toll zu sehen, wie viele Menschen den Naturpark Karwendel erleben wollen. Was sich an schönen Wochenenden im Falzthurntal und im Risstal in der Eng abspielt hat jedoch mit Naturerlebnis nur mehr wenig zu tun. Dort ist mehr Auto-Krawall als Ruhe zu finden“, ärgert sich der Grüne Umweltsprecher Gebi Mair schon lange über den Autoverkehr im Karwendel den die Tiroler Kronenzeitung heute aufgegriffen hat.

Es brauche ein Bündel an Maßnahmen, ist Gebi Mair überzeugt. Er kann sich ganz konkrete Maßnahmen vorstellen: „Die Mautgebühren Hinterriss-Eng sollten erhöht werden. Im Falzthurntal sollte eine Maut eingeführt werden. Und ich kann mir auch eine Obergrenze für PKW vorstellen. Dann heißt es Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr. Das gibt es in vielen Nationalparks auf der Welt.“

Derzeit läuft bereits ein Euregio-Projekt „Öffentlich zum Ahohrnboden“ mit dem der bisherige Linienverkehr der Busse verbessert werden soll indem die Information darüber verstärkt wird. Außerdem läuft das Projekt WÖFFI „Wandern mit öffentlichen Verkehrsmitteln“ der Tiroler Naturparke.

„Man muss aber ganz klar sagen, dass hier nicht nur WandererInnen am Start sind. Viele fahren nur mit dem Auto zum Kaffeetrinken hinein und wieder hinaus. Besonders ärgerlich wird es, wenn rennähnliche Ausfahrten mit Luxuskarossen veranstaltet werden. Hier gibt es leider derzeit keine gesetzliche Handhabe. Das haben auch bei anderen belastenden Motor-Veranstaltungen gesehen, beispielsweise beim Ötztaler Mopedmarathon, wo 2.000 Motorräder die AnwohnerInnen belastet haben. Hier brauchen wir dringend eine Handhabe im Interesse von Mensch und Natur“, schließt Gebi Mair.


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