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am 5. Jänner

Zum Wohle der Gesundheit und nicht zur Freude der Bleifüße

Ingrid Felipe - Landtagswahl werde über die Gesundheit der Menschen in Tirol entscheiden - Grüne sehen sich dafür bestens gerüstet

Als eine "äusserst beunruhigende Ankündigung" mit schwerwiegenden Folgen für die transitgeplagten Bürger*innen in Tirol bezeichnen die Grünen die heutigen Ansage von FPÖ-Obmann Abwerzger, im Falle einer schwarz-blauen Koalition in Tirol den Verkehrslandesrat für sich zu beanspruchen. "Die FPÖ hat in den vergangenen Jahren in Tirol bewiesen, auf welcher Seite sie steht: auf der Seite der Bleifüße und auf der Seite der Transitlobby. Sie haben jede Maßnahme, die wir zur Entlastung der Ohren und Lungen der Tiroler*innen getroffen haben, vom Lärm und Lufthunderter über das EU-konforme Fahrverbot für Müll und Schrott bis hin zu den scharfen Verkehrskontrollen auf Tirols Straßen abgelehnt. Immerhin haben sie beim Lufthunderter mittlerweile eingesehen, dass diese Maßnahme wirkt", reagiert Spitzenkandidatin Ingrid Felipe verwundert auf das freiheitliche Begehren

Was die FPÖ in Tirol schon lange in Opposition an Transit-Positionen an den Tag gelegt habe, offenbare sich nun auf Bundesebene, wo die die FPÖ klar einen Kurs zugunsten der Transportlobby und gegen die Bevölkerung fahre. So will die Bundesregierung laut ihrem Koalitionsprogramm den Pannenstreifen als dritte Spur öffnen, den Lärm 60er in der Nacht aufheben, die transitfreundlichen Mauttarife beibehalten und am Dieselprivileg, das 300.000 zusätzliche LKW nach Tirol lockt, festhalten. "Doppelbödig finde ich, dass die FPÖ sich plötzlich als Transitgegner positioniert, aber bei den notwendigen Massnahmen nicht mitgeholfen und weiters keinen sinnvollen Vorschläge einbringt, wie der Transitverkehr ernsthaft reduzieren werden könnte", analysiert die Grüne Spitzenkandidatin

Der Ausgang der Landtagswahl am 25.02. werde auch über die Gesundheit der Tiroler*innen entscheiden, sehen die Grünen aktuell die Transitbelastung als zentrales Wahlkampfthema. Die Grünen seien dafür bestens aufgestellt. "Wir haben in Tirol in den letzten Jahren alle Hebel in Bewegung gesetzt um den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu bringen und zu reduzieren. Unsere Möglichkeiten haben wir mit der Blockabfertigung endgültig ausgeschöpft. Jetzt brauchen wir die Hilfe aus Wien, München, Rom und Brüssel. Das Treffen der Euregio am 15.01. in Bozen werde ich dafür nützen", kündigt die Grüne Verkehrslandesrätin an

Als Stoßrichtung dient der konkrete 4-Punkte Plan, den die Grünen ausgearbeitet haben: kurzfristig brauche es das Aus für das Dieselprivileg, die Maut müsse erhöht werden und Schiene ausgebaut werden. Langfristig müsse jetzt schon alles daran gesetzt werden, dass die Alpentransitbörse realisiert wird, durch die der Transit halbiert werden kann. "Wir haben einen konkreten Plan um die Tiroler*innen zu entlasten. Den wollen wir mit voller Energie weiterverfolgen", zeigt sich Felipe entschlossen und kämpferisch.

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