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am 10. März

Weratschnig begrüßt Raserpaket: Keine Toleranz für illegale Straßenrennen

Hermann Weratschnig - Nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit ist die Hauptunfallursache auf heimischen Straßen

„Wer meint, er kann durch Ortsgebiete rasen und im eigenen Geschwindigkeitstaumel Leben und Gesundheit anderer Menschen gefährden, bekommt jetzt die rote Karte“, kommentiert der Verkehrssprecher der Grünen, Hermann Weratschnig, das Raserpaket von Bundesministerin Leonore Gewessler. Das Paket wurde heute im Ministerrat beschlossen und soll noch vor dem Sommer in Kraft treten. „Unfälle bringen viel Leid über Angehörige. Nicht zuletzt die jüngsten tragischen Ereignisse mahnen uns zu raschem Handeln“, erklärt Weratschnig mit Blick auf kürzlich berichtete Vorfälle in Salzburg und Niederösterreich.

„Illegale Straßenrennen werden als besonders gefährliche Verhältnisse bzw. als besondere Rücksichtslosigkeit im Sinne der Verkehrszuverlässigkeit deklariert und entsprechend gestraft“, führt der Verkehrssprecher aus. „Leider kommt es immer wieder zu Straßenrennen, die nicht nur für Lärm, sondern oft auch für viel Leid sorgen. Dabei berichtet die Polizei auch davon, dass neuralgische Kurven oder Kreuzungen von Bekannten der Raser*innen bewacht werden, damit diese ihre Runden mit Vollgas drehen können. Auch aus dem Umfeld des GTI-Treffens in Kärnten sind derartige Vorkommnisse bekannt. Dafür gibt es keine Toleranz", betont Weratschnig. Bei gefährlichen Situationen oder im Wiederholungsfall wird künftig der Führerschein für sechs Monate entzogen.

Eine nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit ist laut der Verkehrsstatistik 2020 des Innenministeriums mit einem Anteil von 31,8 Prozent die Hauptunfallursache auf heimischen Straßen, gefolgt von Unachtsamkeit und Ablenkung mit 20,9 Prozent. "Unachtsamkeit gepaart mit hoher Geschwindigkeit kann rasch tödlich verlaufen“, appelliert Weratschnig an die Vernunft der Lenker*innen. 229 der insgesamt 338 Verkehrstoten im Jahr 2020 verloren ihr Leben auf Bundes- und Landesstraßen.

Das Raserpaket von Bundesministerin Leonore Gewessler setzt auf Wunsch der Bundesländer dringend notwendige Maßnahmen zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer*innen. Die Maßnahmen wurde im heutigen Ministerrat beschlossen und sollen zum Teil noch vor dem Sommer in Kraft treten. „Die Arbeitsgruppe der Bundesländer hat rasch Ergebnisse geliefert, das Zusammenspiel zwischen Bund und Ländern hat gut funktioniert“, unterstreicht Weratschnig.​

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