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am 12. Juni

Nach Wien & Vorarlberg auch in Tirol voller Erfolg mit neuen Jahrestickets

Hermann Weratschnig - 100.000 geknackt: Grün macht den Unterschied beim öffentlichen Verkehr - nächste Schritte in Tirol geplant

Gegensteuern gegen den steigenden Individualverkehr - und zwar mit einem unschlagbaren Angebot für den öffentlichen Verkehr: das war und ist Ziel des neuen Tiroltickets und des neuen Regiotickets, das seit 1. Juni gültig ist. In Tirol sind damit dank des Engagements der grünen Mobilitätslandesrätin Ingrid Felipe und der Finanzierung durch die Landesregierung die regulären Jahreskarten um 70% und mehr günstiger geworden, erstmals gibt es ohne Aufschlag ein Ticket fürs ganze Land inklusive Innsbrucker Stadtverkehr. 2013 gab es ca. 93.000 Stammgäste des öffentlichen Verkehrs in Tirol, heute sind es 106.000 BesitzerInnen von VVT-Jahres- oder Semestertickets. Neben stetig steigenden Verkaufszahlen bei den schon bisher ermäßigten Tickets für SchülerInnen, Lehrlinge, Studierende und Seniorinnen, haben das neue Tirolticket und das Regioticket die 100.000er-Marke geknackt. Der Anstieg in dieser Ticketkategorie beträgt über 50%: im Frühjahr gab es etwa 12.000 verkaufte Jahrestickets zum Normalpreis von bis zu 2.180 Euro, jetzt sind es in dieser Kategorie um maximal 490 Euro deutlich über 18.000 Stammgäste des öffentlichen Verkehrs.

Der grüne Landtagsvizepräsident Hermann Weratschnig unterstreicht die Vorreiterrolle der grün regierten Bundesländer im öffentlichen Verkehr: Neben Tirol haben auch Wien und Vorarlberg ein ähnliches Jahresticket-Angebot. In Vorarlberg brachte das 2014 eingeführte 365-Euro-Ticket im ersten Jahr 20%, im zweiten Jahr noch einmal 14% mehr verkaufte Jahrestickets, mittlerweile fahren mehr als 60.000 VorarlbergerInnen mit Jahrestickets. In Wien hat sich die Anzahl der Jahresticket-BesitzerInnen seit der Einführung im Jahr 2012 von unter 400.000 auf über 800.000 mehr als verdoppelt.

Mit Tirol und Vorarlberg haben seit 1. Juni zum ersten Mal benachbarte Bundesländer ein günstiges flächendeckendes Öffi-Angebot, die miteinander kombinierbar sind. Dadurch entsteht in der "Modellregion West" ein Öffi-Angebot vom Bodensee bis zu den Lienzer Dolomiten um 855 Euro ohne Ermäßigung, um 506 Euro für SeniorInnen zwischen 63 und 75 Jahren, um 381 Euro für SeniorInnen über 75 Jahren und ab 1. September auch für alle Studierenden um 522 Euro. "Ich halte das für zukunftsweisend, weil wir damit einem österreichweit gültigen Ticket schrittweise näher kommen", sagt Hermann Weratschnig und kündigt nächste Schritte bei den Tiroler Tarifen an - konkret sollen schon 2018 rabattierte Streckenkarten für GelegenheitsfahrerInnen kommen.​