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am 15. Juni

Mingler: „Wollen beim Vorrang für den Radverkehr noch einen Gang höher schalten“

Michael Mingler - Rechtsabbiege-Erlaubnis auch bei Rot statt neue schwarz-blaue Schikanen - Öffnung der Innsbrucker „Höll“ für Sportbegeisterte als wichtiges Signal

Entschlossen meldet sich der Grüne Verkehrssprecher im Tiroler Landtag, Michael Mingler, heute in Bezug auf die Zukunft des Radverkehrs in Tirol zu Wort, nachdem bekannt wurde, dass unter schwarz-blau Radfahrer vestärkten Schikanen durch Polizeikontrollen​ ausgesetzt sind: „Statt CO2-freie Mobilität zu behindern, sollte das Potential und die Chance von Fahrradfahren endlich erkannt und noch gezielter gefördert werden. Genau das machen wir im Land und in der Stadt. Hier wird dem Radverkehr immer mehr der Vorrang eingeräumt und wir werden in dieser Periode noch einen Gang höher schalten, wenn es um den Ausbau der Radwege und des Angebots geht", so Mingler. Der Anteil des Radverkehrs stieg in Tirol in den vergangenen Jahren kontinuierlich an und erfreut sich immer größerer Beliebtheit nicht nur in der Freizeit, sondern auch bei Alltagswegen.

Der Grüne Verkehrssprecher regt dazu heute eine neue Idee an: Fahrradfahrer*innen soll es in Zukunft erlaubt werden, auch bei Rot rechts abzubiegen. "Ein Rad stellt im Kreuzungsbereich für kein Verkehrsmittel eine Behinderung dar. "Damit steigern wir den Verkehrsfluss und attraktivieren Radfahren noch mehr. Schon jetzt ist es das schnellste Mittel um in Innsbruck von A nach B zu kommen", ist Mingler überzeugt.

Auf Schikanen wie in Wien solle die Polizei in Tirol jedenfalls verzichten: „Die Zahl der Verkehrstoten bei den Radfahrern geht kontinuierlich zurück. Und auch für andere Verkehrsteilnehmer stellen Radfahrer kaum eine Gefahr da. Die Ressourcen der Polizei sind anderswo sinnvoller eingesetzt", ist er überzeugt.

Mingler macht sich drüber hinaus für den massiven Ausbau der Radwege in der Landeshauptstadt stark. „Ich bin mir sicher, dass mit Bürgermeister Georg Willi und Verkehrsstadträtin Uschi Schwarzl in den nächsten Jahren viel umgesetzt wird. Die Öffnung der „Höll“​ für den generellen Radverkehr ist ein erster Vorgeschmack, dass Radfahrerinnen und Radfahrer der Innsbrucker Koalition ein Herzensanliegen sind!“, zeigt sich Mingler zuversichtlich. Investitionen in den Radverkehr rechnen sich doppelt. Für jeden Euro, der für die Förderung des Radfahrens ausgeben wird, werden 3 - 5 Euro im Gesundheitswesen eingespart.


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