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am 14. Oktober

Grüne zu Lueg-Brücke: „Das Gutachten hat Klarheit gebracht“

Michael Mingler - Mingler erleichtert, dass Fahrbahnerweiterung vom Tisch ist - Schutz der Anrainer*innen muss im Zentrum stehen - Gelegenheit um Wipptalradweg umzusetzen

„Das von uns mit auf den Weg gebrachte Gutachten zum Umgang mit der notwendigen Sanierung der Lueg-Brücke hat Klarheit gebracht. Darum ist es uns - und ich glaube auch den Gemeinden vor Ort - immer gegangen. Auch wenn eine Tunnellösung für uns ebenso vorstellbar war, ist das fachliche Gutachten, das einen Brücken-Neubau klar als sinnvollste Variante zum Ergebnis hat, zu akzeptieren“, äußert sich der Grüne Verkehrssprecher Michael Mingler zum Bergmeister-Gutachten zu Wort.

Erleichtert zeigt sich Mingler, dass die ASFINAG entgegen früherer Aussagen zusichert, dass es zu keiner dritten Spur kommen wird. „Es bleibt bei zwei Spuren. Und der Pannenstreifen wird nicht zur Kapazitätssteigerung herangezogen“, so Mingler. Dass der Brücken-Neubau etwas breiter ausfalle, sei aus Sicherheitsaspekten nachvollziehbar.

Um die Lärmbelastung der Wipptaler*innen nicht weiter zu strapazieren, spricht sich Mingler für Bauarbeiten unter möglichst schonenden Bedingungen für die Anrainer*innen aus. „Die Bauzeiten düfen nicht von früh bis spät ausgereizt werden. Und der Ausweichverkehr über die Dörfer muss so gut es geht vermieden werden“, erwartet sich Mingler von der ASFINAG eine entsprechende Planung.

Einen neuen Vorschlag bringt der Grüne Mobilitätssprecher abschließend ein. Die anstehenden Bauarbeiten seien für Mingler der ideale Zeitpunkt um in diesem Bereich zeitgleich den als wichtig eingestuften Wipptalradweg zu bauen. „Wann, wenn nicht jetzt? Ein Radweg zum Brenner würde das ganze Tal aufwerten. Abgesehen davon ist es eine schmerzliche Lücke in unserem Radwegenetz“, hofft der Grüne auf eine rasche Umsetzung.​

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