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am 14. Juni

Grüne erteilen temporärer Öffnung des Pannenstreifens in Tirol eine Absage

Michael Mingler - Ausschuss für Wohnen und Verkehr hat entsprechenden Antrag abgelehnt – Bedenken wegen zusätzlichem Verkehr und Sicherheit

Die Tiroler Grünen lehnen eine Öffnung des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn, wie dies durch eine heutige Gesetzesänderung auf Bundesebene ermöglicht wurde, kategorisch ab. „Eine solche Öffnung zwischen Zirl und Innsbruck-West würde nicht nur jede Menge Kosten verursachen, sondern auch zusätzlichen Verkehr anziehen. Stau reduzieren wir nicht durch zusätzliche Fahrspuren, sondern durch einen konsequenten Ausbau der Öffis“, so der grüne Verkehrssprecher Michael Mingler.

Mingler betont, dass ein entsprechender Antrag der SPÖ für die Öffnung des Pannenstreifens zwischen Zirl-Ost und Innsbruck-West gerade am Mittwoch im Ausschuss für Wohnen und Verkehr mit den Stimmen der Schwarz-Grünen Koalition abgelehnt wurde. „Für uns ist klar, dass ein solcher Autobahnausbau kein einziges Problem löst. Die Zeitverzögerung durch Stau wäre gerade bei den relevanten Autobahnausfahrten noch immer gleich lang. Und selbst der ÖAMTC äußert massive Bedenken in Punkto Verkehrssicherheit.“

Mingler weist zudem erneut darauf hin, dass eine zusätzliche Spur in Tirol auch eine delikate Angelegenheit in Bezug auf den Transitverkehr wäre. Grundlage der Blockabfertigung ist neben der Verkehrssicherheit auch der Verkehrsfluss. Mit einer Öffnung des Pannenstreifens stünde dieses Argument jedenfalls auf wackligeren Beinen.
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