Bezirkegruene.at
Navigation:
am 28. November

Tiroler Grüne nehmen nach Glyphosat-Verlängerung Hechenberger in der Pflicht

Gabriele Fischer - „Jetzt braucht es freiwilligen Verzicht auf Giftspritzmittel-Einsatz in Tirol“

​Nach der skandalösen Entscheidung auf EU-Ebene, das mehr als umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat um weitere fünf Jahre zu verlängern, sieht die Grüne Landwirtschaftssprecherin Gabriele Fischer die Tiroler Landwirtschaftskammer rund um Präsident Hechenberger gefordert. „Was es jetzt braucht, ist ein freiwilliger Verzicht in Tirol auf den Einsatz dieses Gift-Spritzmittels auf unseren Feldern. Niemand will krebsergende Mittel auf den Tellern haben.Tirol kann hier einen anderen Weg einschlagen“, so Fischer.

Geht es nach der Grünen Landtagsabgeordneten, müsse die Landwirtschaftskammer ihre Mitglieder über die gesundheitsschädliche Stoffe umfassend informieren und sie dazu bringen, auf den Einsatz zum Wohle aller Konsument*innen zu verzichten. Dafür müsse der Ausbau von Bio konsequenter vorangetrieben und Anreize geschaffen werden. "Bio und regional - das sind die zwei Schienen auf die wir in Tirol setzen sollten", so Fischer. Die Grüne Gesundheitssprecherin nimmt auch alle Gemeinden in die Pflicht, denn das Spritzmittel komme auch auf Gemeindeflächen nach wie vor zum Einsatz. „Es gibt Vorzeigegemeinden wie Innsbruck und Telfs, die sich auf Initiative der Grünen schon vom Glyphosat-Einsatz verabschiedet haben. Auch der Bezirk Osttirol ist hier auf dem richtigen Weg. Diesen Weg müssen wir jetzt beschleunigen", sagt Fischer, die sich sicher ist, dass Tirol glyphosatfrei werden kann: „Ich wünsche mir für die Menschen in Tirol, dass wir sagen: Ja es geht! Auch wenn auf EU-Ebene die Konzerninteressen über den Gesundheitsschutz der Konsument*innen gestellt wurden."

Aktiv  werden.  Das  ist  Grün.  Banner  rechts.