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am 12. Jänner

Regionalität statt Tiertransporte: Grüner Land­wirt­schaftssprecher erfreut über erste positive Zwischenbilanz

Georg Kaltschmid - Schwarz-Grüne Initiative wird gut angenommen - Herkunftsbezeichnung als nächster „konsequenter“ Schritt

Erfreut zeigt sich der Grüne Landwirtschaftssprecher Georg Kaltschmid über die erste positive Zwischenbilanz, die Landesrat Geisler zur heimischen Vermarktung von Kalbfleisch gezogen hat. „Mit der Kälberprämie und der regionalen Direktvermarktung werde viele Tiere nicht länger unter qualvollen Bedingungen ins Ausland gekarrt, sondern in Österreich aufgezogen und verwertet. Ich bin froh, dass wir da endlich Schritte in Richtung mehr Regionalität gesetzt haben und das Tierwohl im Vordergrund steht“, so Kaltschmid.

Für die Grünen liege in der Regionalität von tierischen Produkten generell die Zukunft. Das gelte es weiter zu stärken. Einerseits durch weitere gezielte Maßnahmen zur Direktvermarktung und Verarbeitung, andererseits auch durch gesetzliche Vorgabe. „Da ist der Plafond noch nicht erreicht“, spielt Kaltschmid auf die verpflichtende Kennzeichnung von Primärprodukten in der Gastronomie an, auf die die Grünen drängen.

Mit der Plattform „Da kommt’s her“ gibt sich der Grüne nicht zufrieden. „Dieses Siegel ist nicht das was wir uns erwarten. Denn es besteht keinerlei Verpflichtung. Es braucht eine verpflichtende Kontrolle.  Ein Gütezeichen lebt aber davon, dass gewisse Kriterien erfüllt sein müssen“, so Kaltschmid.

Die Lösung, die sich auch die Konsument*innen erwarten, sei eine verpflichtende Kennzeichnung von Primärprodukten, wie sie in der Schweiz schon seit Jahren gut funktioniere. „Das Prinzip ist einfach und wirkmächtig. Denn wenn jedes Wirtshaus dazuschreiben muss, woher das Fleisch kommt, wird eher darauf geschaut dass er heimische Produkte verwendet werden“, erklärt Kaltschmid, der abschließend betont, dass die Kennzeichnungspflicht ein echter „Turbo“ für den heimische Nachfrage bedeuten würde. Das führe zu faireren Preisen und komme letztendlich dem Tierschutz zugute. „Die Kennzeichnungspflicht hat das Zeug die internationale Preisspirale zu durchbrechen. Genau dort müssen wir hin“, sagt Kaltschmid.​

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