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am 28. März

Augen auf beim Osterkauf – Grüne hoffen auf Vorzug regionaler Lebensmittel

Georg Kaltschmid - Kaltschmid: „Ein gebackenes Osterlamm mit Tiroler Bauerneier und Tiroler Butter schmeckt einfach auch viel besser“

„Auch, wenn es dieses Jahr wieder kein Ostern im gewohnten Rahmen wird, freuen sich die Tiroler*innen schon sehr auf das bevorstehende Fest. Ein reichgedeckter Ostertisch gehört hier für viele Menschen dazu,“ meldet sich Kaltschmid rechtzeitig vor dem Osterschmaus zu Wort, der bei vielen Tiroler*innen nach alter Tradition erfolgt. So darf der Osterschinken oder das Osterlamm für viele nicht fehlen, weiß Kaltschmid.

Und deshalb plädiert der Grüne Landwirtschaftssprecher für den Vorzug von regionalen Lebensmitteln gegenüber importierter Ware. „In den letzten Wochen haben unsere Landwirt*innen Zunehmens geklagt, dass sie aufgrund der geschlossenen Hotellerie und Gastronomie auf ihren Produkten sitzen bleiben. Das ist schade, da es sich hier um wertvolle und qualitativ hochwertige Lebensmittel handelt und unsere Landwirt*innen somit in eine finanziell brenzlige Lage schlittern. Deshalb ist es gerade jetzt wichtig, dass wir beim Einkauf darauf achten woher unsere Lebensmittel kommen, und dass wir den heimischen Produkten den Vorzug geben,“ meint Kaltschmid.

Er streicht hervor, dass heimische Erzeugnisse höhere Lebensmittelstandards aufweisen und durch kürzere Transportwege ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und weniger Verkehr geleistet wird. „Auch die Wertschöpfung bleibt im Land, gerade in Zeiten der Krise ist dies auch ein wichtiger Aspekt, denn dies sichert auch heimische Arbeitsplätze. Und ein gebackenes Osterlamm mit Tiroler Bauerneier und Tiroler Butter schmeckt einfach auch viel besser,“ nennt Kaltschmid einige Vorteile des regionalen Einkaufs.

„Unsere heimischen Landwirt*innen haben sich in den letzten Jahren sehr in der Vermarktung ihrer Produkte professionalisiert. So gibt es vieler Orts schon Regionalgeschäfte, Bauernmärkte oder auch Ab –Hof - Verkäufe“, weist Kaltschmid auf die Entwicklung zur Selbstvermarktung hin.  „Aber auch der heimische Handel setzt immer mehr auf heimische Lebensmittel. Hier ist es wichtig, dass wir als Kund*innen auch zu diesen Produkten greifen. Der heimische Handel argumentiert nämlich immer, dass die Kund*innen das Angebot bestimmen. Wenn wir z.B. jetzt nicht zu den spanischen Erdbeeren oder dem holländischen Kalbfleisch greifen und vermehrt zu regionalen Produkten, kann uns hier wirklich ein Wandel gelingen,“ so der Grüne Landtagsabgeordnete.​

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