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am 3. August

Kaltschmid: „Kuhn muss alle Funktionen ruhend stellen“

Georg Kaltschmid - Festspiele Erl wollen Kuhn weiterhin als Dirigent einsetzen

Die Nachricht, dass Gustav Kuhn zwar die künstlerische Leitung ruhend gestellt hat, aber weiterhin als Dirigent in Erl im Einsatz sein werde, ist für den Grünen Kultursprecher Georg Kaltschmid nicht hinnehmbar. „Was ist denn das für eine inkonsequente Vorgehensweise? Ich fordere, dass Herr Kuhn all seine Funktionen in Erl zurücklegt, bis alle Vorwürfe geklärt sind“, sagt der Grüne.

Wenn man die Vorwürfe der sexuellen Belästigung ernst nehme, und darauf lassen alle Reaktionen der Vorstandsmitglieder am Dienstag schließen, müsse Kuhn bis zur Klärung durch Staatsanwaltschaft und Gleichbehandlungskommission im Bundeskanzleramt alle seine Funktionnen in Erl ruhend stellen. „Die Vorwürfe der sexuellen Belästigung haben doch kein Etikett und Herr Kuhn trägt sicher kein anderes Namensschild, wenn er gerade als künstlerischer Leiter oder als Dirigent agiert“, so der Grüne Landtagsabgeordnete.

Das zögerliche und halbherzige Vorgehen werfe nicht nur auf Erl einen immer größeren Schatten, sondern auch auf das Land und den Bund als wesentliche Sponsoren der jährlichen Festspiele. „Das ist alles andere als ein Ruhmesblatt. Bei solch schwerwiegenden persönlich vorgebrachten Vorwürfen im öffentlichen Wirkungsbereich sollte rasches, weitreichendes und transparentes Handeln selbstverständlich sein. Weil 2018 ist. Und nicht 1950. Es geht um einen respektvollen Umgang mit den vermeintlichen Betroffenen“, so Kaltschmid.​

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