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am 24. Oktober

Grüne reagieren erleichtert auf endgültiges Aus von Kuhn

Georg Kaltschmid - Kaltschmid: „Jetzt kann ein neues, unbelastetes Kapitel aufgeschlagen werden“

„Gustav Kuhn ist endgültig Geschichte. Und das ist gut so für die Festspiele Erl und für das Kulturland Tirol. Denn mit jedem Tag und jedem weiteren öffentlichen Auftritt hat Kuhn den Schaden nur noch vergrößert“, ist der Grüne Kultursprecher Georg Kaltschmid erleichtert über das endgültige Aus von Gustav Kuhn. Dies müsse nun auch wirklich eingehalten werden. „Ich hoffe jetzt sehr, dass nicht erneut Schlüpflöcher genützt werden und er unter einem Künstlernamen in Zukunft engagiert wird. Ganz egal ob als Komponist, Dirigent oder Lichttechniker“, zeigt Kaltschmids Reaktion, wie tief das Misstrauen mittlerweile ist.

Die Aufklärung müsse von diesem Schritt unabhängig fortgesetzt werden. „Der Schritt aus dem Rampenlicht und der Rückzug in ein Kloster bedeutet trotzdem, dass genau aufgearbeitet gehört, was sich in Erl in den vergangenen Jahrzehnten abgespielt hat. Das gilt sowohl für die massiven Vorwürfe der sexuellen Belästigung wie auch die finanzielle Gebarung“, begrüßt der Grüne Abgeordnete die angekündigte Prüfung durch den Landesrechnungshof.

Dem neu bestellten künstlerischen Leiter, Bernd Loebe, der nächstes Jahr im Herbst die Leitung in Erl übernehmen wird, wünscht Kaltschmid alles Gute. „Ab 2019 kann ein neues unbelastetstes Kapitel aufgeschlagen werden mit einem künstlerischen Leiter, der die Fähigkeit und den Namen hat die Festspiele Erl wieder zum Strahlen zu bringen.“

Bis dahin müsse der interimistische Leiter, Andreas Leisner, unter Beweis stellen, dass er sich von seinem ehemaligen Chef abnabeln kann. „Es gab einige Äußerungen, die mich daran zweifeln lassen. Der Blick in Erl muss von heute an nach vorne gerichtet werden. Und da spielt Kuhn keine Rolle mehr“, so der Walchseer.


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