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am 26. September

Willi und Neßler: „Wir erleben die entscheidenden Jahre der Menschheit“

Barbara Neßler, Georg Willi, Hermann Weratschnig - Tiroler Grüne mit Klimaschutz-Appell ins Wahlkampffinale

Im Wahlkampffinale setzen die Tiroler Grünen nochmals alles auf ihr Steckenpferd, den Klimaschutz. „Es reicht diesmal nicht für Klimaschutz zu sein, die Tiroler*innen müssen am Sonntag Klimaschutz auch wirklich wählen. Und da nehmen wir für uns in Anspruch, dass wir die einzige Partei sind, die konsequent für mehr Klimaschutz eintritt: ob im Verkehrsbereich, ob beim Ausstieg aus Öl und Gas, ob beim Einsatz für Photovoltaik oder für eine ökosoziale Steuerreform zur Bekämpfung des CO2-Ausstoßes“, appelliert die Grünen Spitzenkandidatin Barbara Neßler gemeinsam mit Bürgermeister Georg Willi und Hermann Weratschnig, diesmal Grün den Vorzug zu geben und damit den Wiedereinzug ins Parlament zu ebnen.

Für den Grünen Bürgermeister Georg Willi stehe viel mehr auf dem Spiel, als vielen Menschen bewusst ist. „Wir erleben die entscheidenden Jahre der Menschheit. Das mag drastisch klingen, aber die aktuelle Erderhitzung ist leider so drastisch. Die Klimakrise beschleunigt sich immer mehr und bisher schauen wir in Österreich und der Welt tatenlos zu und verlieren uns in Scheindebatten. Wenn wir so weitermachen, dann kommt der Moment, in dem die Klimakrise zur Klimakatastrophe wird. Und genau das kann niemand von uns wollen. Niemand, der Kinder oder Enkelkinder hat. Niemand, der sich gerade eine Zukunft aufbaut und niemand, der seine Pension genießen möchte. Denn sollte das Klima kippen, dann wird unser Leben auf der Erde zum Überlebenskampf“, warnt Willi eindringlich davor so weiter zu machen wie bisher.

Österreich könne alleine sicher nicht das Weltklima retten, ist den Grünen bewusst. „Aber wir können unser bestes geben und vorangehen. So wie wir es schon in vielen Bereichen getan haben und wofür wir in der Welt anerkannt sind und geschätzt werden. Mit der richtigen Portion Mut und Entschlossenheit können wir vom Nachzügler zum Klimaschutz-Vorreiter werden und andere Nationen dazu bringen, dass sie uns folgen. Das ist was wir Grüne im Nationalrat einbringen wollen und wofür wir mit ganzer Kraft kämpfen“, so Willi.

Als zusätzliches Wahlmotiv bringen die Grünen zum Abschluss nochmals den als Transitkämpfer bekannten Hermann Weratschnig ins Spiel, der als Listenzweiter um den Einzug in den Nationalrat zittert. Um zwei Mandate zu erringen, müssen die Grünen in Tirol wie bei der Nationalratswahl 2012 an die 15 Prozent erreichen. „Die Chancen sind intakt. Und zwar dann, wenn alle mich alle transitgeplagten Tiroler*innen unterstützen, die die gebrochenen Versprechen von ÖVP, SPÖ und FPÖ nicht mehr hören können. Als Grüne wissen wir sicher auch nicht alles besser, aber wie man den öffentlichen Verkehr ausbaut und alle rechtlichen Möglichkeiten gegen den Transit ergreift, das haben wir bewiesen. Ich will als Transit-Stachel im Nationalrat für die Tiroler Anliegen kämpfen", so Weratschnig.​

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