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am 22. Juni

Tiroler Grüner rufen zur Unterstützung des Klimaschutzvolksbegehrens auf

Christian Altenweisl - Altenweisl: „Wir müssen die Klimakrise mit der gleichen Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit angehen wie die Corona-Krise“

Zum Start der Eintragungswoche für das Klimaschutzvolksbegehren rufen die Tiroler Grünen alle Tiroler*innen zur Unterstützung auf: „Mütter, Väter, Großeltern, Geschwister, Tanten, Onkel, Alleinerziehende, junge Erwachsene: es gibt für jede und jeden gute Gründe diese Woche ein paar Minuten Zeit zu nehmen um für das Klimavolksbegehren zu unterschreiben. Für die Menschen um uns herum. Für unsere Lebensgrundlagen. Für die Natur, die Tierwelt und eine erträgliche Temperatur auf der Welt“, wirbt der Grüne Landessprecher Christian Altenweisl um Unterstützung für dieses Jahrhundert-Volksbegehrens.

Die „20er“ Jahre seien das entscheidende Jahrzehnt im Kampf gegen die Klimakrise. „Was wir jetzt nicht in die Wege leiten, wird uns teuer zu stehen kommen. Wir müssen die Klimakrise mit der gleichen Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit angehen wie die Corona-Krise“, so Altenweisl.

Damit die Klimawende in Österreich gelinge, benötige es jetzt viel Druck auf jene Kräfte, die sich nach wie vor gegen jedwede Veränderung stemmen. „Es sitzen noch zu viele Blockierer*innen an den Schalthebeln der Macht, die der Gefahr nicht ins Auge sehen wollen oder die unfähig sind zu handeln. Je deutlicher das Signal aus der Bevölkerung ist, desto eher werden sie sich bewegen müssen."

Auf Landes- wie Bundesebene setzen sich die Grünen gleichermaßen für eine ökosoziale Steuerreform ein, die das politische Herzstück der Klimawende bildet: „Wir müssen die Rahmenbedingungen so ändern, dass nicht mehr länger gefördert wird was schädlich ist, sondern was klimafreundlich ist. Das umfasst alle Bereiche: Mobilität, Landwirtschaft, Industrie, Wohnen“, sagt der Grüne.

Dass die Menschheit derzeit unaufhaltsam auf die Klimakrise zusteuere, belegen die Daten der Wissenschaft. „Dürre gefolgt von Starkregen gefolgt von Hitze. Die Wetterkapriolen nehmen immer weiter zu. Gerade wir im Alpenraum sind davon besonders betroffen“, so Altenweisl. Werde nicht gegengesteuert, drohe ein Temperaturanstieg von über 1,4 Grad bis 2050 und bis zu 4 Grad in 80 Jahren. „Man muss sich vor Augen führen was das alleine für die Hitzetage bedeutet: zum Beginn des Jahrhunderts hatten wir im Schnitt zwei Hitzetage. Heute sind wir bereits bei 15 Tagen mit über 30 Grad und kaum Abkühlung in der Nacht. Bis 2050 wird dieses Wetterextrem auf 50 Tage pro Jahr ansteigen, wenn wir weiter wie bisher machen“, warnt der Grüne.​

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