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am 13. Februar

Solar-Kraft voraus: Grüne heizen Energiedebatte an

Christian Altenweisl - „Die Herausforderungen der Zukunft meistern wir am besten mit neuen Technologien!“

„Zwei unserer Grünen Forderungen, nämlich ‚Tirol nicht zubetonieren‘ und ‚Solar-Kraft voraus‘, zeigen die Eckpunkte unserer Energiepläne für Tirol auf“, thematisiert der Listensechste Christian Altenweisl ein Thema, das im Wahlkampf bisher zu kurz gekommen ist - die Energiepolitik des Landes. „Wir wollen die Tiroler*innen sukzessive aus der derzeitigen Abhängigkeit von Stromerzeugern befreien, indem wir Anreize schaffen auf privaten Dächern der Solareneergie  den Vorzug zu geben. Dafür benötigt es den Abbau rechtlicher und finanzieller Hindernisse und den Aufbau eines positiven Images dieser Energieformen." Tirol hinke im Vergleich in diesem Bereich hinterher, was teilweise hausgemacht sei, so Altenweisel. "Es hat sich in den vergangenen Jahren was getan, aber das reicht noch nicht. Wir sind in Tirol immer noch zu sehr auf die Wasserkraft fixiert. Dabei können die beiden Energieformen sich ideal ergänzen. Am Ende des Tages kommt es auf den Energiemix an", so Altenweisel. Er spricht sich für den Ausbau der Photovoltaik-Förderung,die Erleichterung ihres Einsatzes in Mehrparteienhäusern aus und thematisiert die Ausrichtung des landeseigenen Energieversorgers: „Die TIWAG sollte durch eine Sparte TISOLAR diese zukunftsweisende Technologie aufwerten", so der Grüne Kandidat. Ganz generell wünsche er sich vom Landesunternehmen mehr Augenmerk auf den gesellschaftlichen Mehrwert, zu dem sich das Unternehmen in seinem Statut verpflichtet hat.

Klubobmann Gebi Mair denkt die Solarenergie weiter: Solar müsse mit volle Kraft ausgebaut werden. "Die Sonne schickt keine Rechnung. Sie scheint gratis das ganze Jahr und auf jedes Dach in Tirol. Wer Solarenergie nützt, befreit sich vom Energiemarkt, spart sich viel Geld und leistet einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt ", hebt Mair die Vorteile der Solarenergie hervor. Gerade in Tirol, wo immer wieder Kraftwerksprojekte mit zweifelhafter Rentabilität und massiven Eingriffen in die Umwelt diskutiert werden, zeigen sich die Vorteile von Photovoltaik. "Kein Eingriff in die Natur, kein Zubetonieren von Flüssen, keine Dauerbaustellen mit dreckigen Anfahrtsstraßen und viel Lärm, kein Sicherheitsrisiko und kein finanzielles Risiko. All das sind die Vorteile von Solar. Wir wollen Tirol bei der Solarkraft so einen Vorsprung erarbeiten, den wir in vielen anderen Bereichen schon geschafft haben", so der Grüne Listenzweite.

Der gebürtige Osttiroler Altenweisl denkt natürlich den ländlichen Raum mit. „Hier haben wir mit Biomasse, die vor Ort erzeugt wird und einem Bebauungsplan für Mikronetzte, die deren Energie verteilt, einen Weg vor Augen, der die VerbraucherInnen auch zu ProduzentInnen macht. Das englische Lehnwort dafür ist der ‚Prosumer‘, der für die Verschmelzung von „Producer“ und „Consumer“ steht.“ Vom wechselseitigen Nutzen für die TirolerInnen ist Altenweisl überzeugt. „Wenn es uns gelingt biogene Reststoffe wie Grünschnitt oder überschüssige Gülle ins Erdgasnetz zu bringen, halten wir einen zusätzlichen Teil der Energieproduktion im Land und machen es unabhängiger von internationalen Entwicklungen.“

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