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am 11. September

Mair: "Photovoltaik ist der schnellste Weg zur Energie­wende"

Gebi Mair - Förder-Chaos im Bund wird beseitigt - Landes-Unternehmen sollen Potenziale heben

Erfreut stimmt das 1-Millionen-Dächer-Programm der Bundesministerin Leonore Gewessler den grünen Umweltsprecher Gebi Mair: „Das Förder-Chaos bei der Photovoltaik im Bund ist endlich beendet“, so Mair. „Mit dem geplanten Erneuerbare Ausbau-Gesetz wird eine einheitliche Förderstelle geschaffen. Und noch viel wichtiger: Es wird mehrere Auszahlungstermine im Jahr geben.“ Das bisherige Windhundrennen am 1. Jänner gehöre damit der Vergangenheit an. Denn Förderungen seien künftig kontinuierlich über das ganze Jahr möglich, was auch die Auslastung der Handwerksbetriebe verbessere.

Das vom Bundesministerium für Klimaschutz geplante Erneuerbare Ausbau-Gesetz (EAG) ermöglicht zudem die Einrichtung von Energiegemeinschaften, die eine gemeinschaftliche Nutzung von Photovoltaikanlagen erleichtert. Für die Grünen ist damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Energiewende getan: „Die Photovoltaik ist die einzige Möglichkeit, wie schnell zusätzlicher umweltfreundlich produzierter Strom zur Verfügung gestellt werden kann. Alle anderen Kraftwerke brauchen oft lange Verfahren. Photovoltaik auf Dächern geht dagegen am schnellsten - sogar größere Anlagen können in kurzer Zeit realisiert werden“, schildert der grüne Landtagsabgeordnete Gebi Mair.

Gleichzeitig nimmt Mair die Tiroler Landesunternehmen in die Pflicht: „Alle Landesunternehmen müssen sich fragen, ob sie im Bereich ihrer Gebäude die Photovoltaik-Möglichkeiten bereits ausgereizt haben. Und dort, wo etwas möglich ist, erwarte ich mir eine baldige Umsetzung“, ist für den grünen Klubobmann die Richtung klar. Das Land Tirol und seine Unternehmen müssten Vorbilder in der erneuerbaren Energie sein. Nun sei es an der Zeit, Versäumnisse vergangener Jahrzehnte aufzuholen und mit der Installation von Photovoltaikflächen gleichzeitig für die Energiewende und gegen die Krise am Arbeitsmarkt vorzugehen. „Heimische Installationsbetriebe stehen Gewehr bei Fuß für Aufträge in Tirol. Die sollten jetzt unterstützt werden“, appelliert Gebi Mair an alle Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung.​

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