Bezirkegruene.at
Navigation:
am 9. August

Imster Grüne treten für Comeback in die Pedale

Claudia Melmer, Gebi Mair, Dorothea Schumacher - Grüner Klubobmann Mair radelt alle Gemeinden ab - "Wenn wir Hitzesommer wie heuer abwenden wollen, dann müssen wir auf politischer Ebene viele Gänge höher schalten."

Wie sehr die Grünen am  29. September das Comeback in den Nationalrat schaffen wollen, sieht man am Einsatz, den sie österreichweit betreiben. Für Klimaschutz, für saubere Politik und eine lebenswerte Zukunft sind sie unterwegs.  So auch in Tirol, wo sich der Grüne Klubobmann und Umweltsprecher Gebi Mair zu einer besonderen Aktion aufgemacht hat. Er radelt derzeit alle Tiroler Gemeinden ab, um "auf die Klimakrise aufmerksam zu machen und dem Klimaschutz zu einem Comeback im Nationalrat zu verhelfen", wie er sagt. Dass er dafür kräftig in die Pedale treten muss, ist ihm bewusst. Über 40.000 Höhenmeter und 2350 Kilometer muss er strampeln um alle 279 Gemeinden zu erreichen. Gestern war er in Imst unterwegs.

Dort wurde er von Bezirkssprecherin Dorothea Schumacher und der Haiminger Gemeinderätin Claudia Melmer begleitet. "Der Klimaschutz ist die größte Herausforderung mit der wir je konfrontiert waren. Wenn wir Hitzesommer wie heuer abwenden wollen, dann müssen wir auf politischer Ebene viele Gänge höher schalten. Ich hoffe, dass ich mit meiner Co2 freien Tour viele Menschen erreichen kann und sie dazu bewegen kann, dass sie im Herbst ihr Kreuz beim Klimaschutz - und damit uns Grünen - machen. Denn ich glaub insgeheim wünscht sich doch jede und jeder, dass es in 30 Jahren in Tirol immer noch so schön ist wie  heute. Und zwar ohne 40 Grad Hitzewellen, Unwetter und permanente Wetterkapriolen", so Mair über seine Motivation.

Bezirkssprecherin Dorothea Schumacher ergänzt in Hinblick auf die Tiroler Naturschätze: "Ehrlicher Natur- und Klimaschutz bedeutet das genaue Gegenteil zu machen, was türkis-blau mit dem Standortanwalt, einer Vertrauensperson in der Wirtschaftskammer, umgesetzt hat. Damit wurden nämlich die Rechte der Bürger*innen geschwächt und jene der Betreiber*innen im UVP Verfahren gestärkt. Ein Projekt nach einem Jahr Verfahrensdauer einfach automatisch zu bewilligen, widerspricht geradezu jeder Rechtsstaatlichkeit. Das muss sich ändern. Dafür kämpfen wir als Grüne", so Schumacher.​

Aktiv  werden.  Das  ist  Grün.  Banner  rechts.